In diesem Monat erschienen: November 2013

Herr Bock fragt … [1]

Herr Bock fragt … sein Umfeld, enge Vertraute, Freunde, Familie und Wegbegleiter. Wie haben mich meine Mitmenschen gesehen? Wie sehen sie mich heute? Die Fragerunde ist auch wieder eine typische Win-Win-Situation. Ich hab die Chance von diesen Menschen ein paar Antworten für mich zu bekommen und ihr könnt sehen, wie Menschen auf mich bzw. meine Krankheit reagieren, was es bei ihnen auslöst und was noch alles so sein kann. Sonst schildere ich – jetzt sind …

Weiter →

Diagnosenwirrwarr …

Wer mit psychischen Problemen zu tun hat, stellt sich sicher zwangsläufig die Frage: „Was hab ich eigentlich?“ Vor Jahren war es mir eigentlich völlig egal. Da stand für mich nur fest, dass ich was habe, aber vodergründig hats mich nicht interessiert, weil ich meine Gedanken eher an Suizid und wie ich es am besten machen verschwendet habe. Heute sieht das schon ein wenig anders aus. Gestern im Therapiegespräch wurde mir einmal mehr bewusst, dass ein …

Weiter →

Helldunkelhellscheiße!

Es braucht gerade nur das eine Wort. Muss ich auch kein Blatt vor den Mund nehmen. Die letzten Tage waren genau so! Ihr habt doch nicht etwa gedacht, dass es mir schon wirklich besser geht, oder? Besser ja, ich hab mehr verstanden, aber stoppen kann ich noch lange nicht alles. Zudem kommt eine Laune meist einfach so. Ich bin niedergeschlagen, fühle mich ausgebrannt und erst dann schleichen sich noch die Grübelattacken ein. Aber wisst ihr …

Weiter →

Niemals vergessen …

… wirst du – Robert Enke – bei mir sein. Nationaltorhüter, „unsere Nr. 1“, Persönlichkeit, Familienvater und vor allem Idol für mich. Sportlich wie auch menschlich. Es ist, als wäre es gestern gewesen, als ich die SMS mit deinem Tod gelesen habe. Fassungslos. Ungläubig. Verwirrt. Schockiert. Wütend. Ja, wütend. Weil du den Freitod gewählt hast, weil du dich einfach dazu entschieden hast. Auch wenn sich im Profisport nichts geändert hat, wenn sich bei dem Thema …

Weiter →

Furcht oder Motivation?

Gestern also wieder Therapie. 1 Stunde und 30 Minuten, 3 Zigarretten, Kritik und Lob, Tränen und eine Erkenntnis: Ich bin auf die Fresse gefallen, weil ich es nicht anders wollte und konnte. Ich bin gestolpert, weil ich vorher schon aufgegeben habe. Doch anstatt aufzustehen, hab ich mich dem Programm im Hinterkopf gebeugt und es abspielen lassen. Ich habe nicht selbstbestimmt MEIN Leben gelebt. „Wenn Sie nur gewillt sind das zu tun, das einfach ist, wird …

Weiter →