Abschalten? Auszeit!

Lange habe ich diesen Tag herbeigesehnt. Es gibt doch nichts Schöneres für die Seele, als dem Alltag zu entfliehen und an die Orte zu reisen, die einem gut tun. Mein Kopf schreit dabei entweder nach Meer oder Berge. Da die Berge nicht so schnell zu erreichen sind, schreibe ich diesen Beitrag gerade in einem schnuckeligen Hotelzimmer am Jadebusen. Meer im Februar? Ja, Meer im Februar, denn Meer geht immer! Meer ist ja nicht nur schwimmen. Meer ist auch Wind, Weite, Stille, Freiheit. Meer ist die Entspannung beim Geräusch der Wellen. Meer ist halt mehr.

Die letzten Tage habe mich teilweise sehr gequält. Ich hab mich Gedanken hingegeben, die nicht hätten sein müssen. Ich habe mich über Dinge aufgeregt, wo es nicht angebracht war. Ich hab mich in einer Diskussion gehen lassen, bei der es hätte nicht sein müssen. Hätte. Könnte. Sollte. Muss. Da ist es wieder. „Ich hätte es besser machen können.“ Nein. Es ist so gelaufen, wie es ist. Völlig egal, ob es gut oder schlecht war. Es ist so. Und nun ist Urlaub. Ich möchte abschalten, den Kopf vom Wind freipusten lassen, fotografieren, erleben, lieben, wahrnehmen, frei sein.
Weiter →

Und manchmal …

.. ja, manchmal, da hilft es nichts, da passiert es dann:

Immer, wenn du denkst, dass alles gut ist, kotzen dir deine Gedanken zwischen die Synapsen und lachen dich dreckig aus

Sicher kann ich mich jetzt zurücklehnen, kann den Wahrheitsgehalt meiner Gedanken hiermit überprüfen. Ich kann es aber auch lassen. Mir ist da nicht nach. Ich möchte diese Gedanken jetzt ausleben. Warum? Das frag ich mich auch oft genug. Genauso, warum wieder die Zweifel aufkommen. Warum blogge ich denn? Warum vergleiche ich immer noch mit anderen? Warum achte ich auf Besucherzahlen und Kommentarverhalten? Muss mich denn zwingend interessieren, wie viele hier klicken? Nein, muss ich nicht, aber die Zweifel und der Hang zum Perfektionismus ist da. Ich kanns doch nicht einfach wegwischen und sagen: „Es ist mir egal, wie viele hier gucken. Ist ja für mich.“ Naja, doch.

Weiter →

Herr Bock fragt … [4]

Der vierte Teil: Herr Bock fragt … sein Umfeld, enge Vertraute, Freunde, Familie und Wegbegleiter. Wie haben mich meine Mitmenschen gesehen? Wie sehen sie mich heute? Die Fragerunde ist auch wieder eine typische Win-Win-Situation. Ich hab die Chance von diesen Menschen ein paar Antworten für mich zu bekommen und ihr könnt sehen, wie Menschen auf mich bzw. meine Krankheit reagieren, was es bei ihnen auslöst und was noch alles so sein kann. Sonst schildere ich, jetzt sind sie dran.

Heute in der Fragerunde meine ehemalige Arbeitskollegin N., gute Vertraute … der Weg hat uns getrennt, es war mehr Ruhe als gewünscht, aber auch sie kennt viel von mir. …
Weiter →

Lieben, was ist …

… sagt Byron Katie. Ich soll einfach lieben, was ist. „Ich weiß nicht, was und wie ich damit etwas anfangen soll“, war der erste Gedanke, als ich darauf gestoßen bin. Wie? Nun ja, durch einen Vortrag von Robert T. Betz. Ich kann nichts mit Spiritualität und Gott anfangen, wahrlich nicht, aber es sprach auch nichts dagegen, mich etwas mehr damit zu beschäftigen. Es kann ja nichts passieren, wenn ich mir den Vortrag oder das Hörbuch antue. Doch! Ich könnte eventuell noch andere Überzeugungen bekommen. Ausschlaggebend hierfür war auch mein Therapeut, der mir ein paar Fragen zum Nachdenken mit auf den Weg gegeben hat. Der Haken an der Geschichte? Es klingt alles so banal einfach, dass ich das selbst nicht immer für voll nehme und ausprobiere. 4 Fragen, die mir mehr Selbsterkenntnis bringen. Worum geht es nun bei Byron Katie oder Robert Betz?
Weiter →

Herr Bock fragt … [3]

Der dritte Teil: Herr Bock fragt … sein Umfeld, enge Vertraute, Freunde, Familie und Wegbegleiter. Wie haben mich meine Mitmenschen gesehen? Wie sehen sie mich heute? Die Fragerunde ist auch wieder eine typische Win-Win-Situation. Ich hab die Chance von diesen Menschen ein paar Antworten für mich zu bekommen und ihr könnt sehen, wie Menschen auf mich bzw. meine Krankheit reagieren, was es bei ihnen auslöst und was noch alles so sein kann. Sonst schildere ich – jetzt sind sie dran.

Heute H. … Mutter von meinem Herzmenschen. Immer greifbar, immer unterstützend, fragend und auch mal kritisierend. Sehr besonders und auch jemand fürs Herz! Wie hat sie das letzte Jahr und mich wahrgenommen?

Weiter →

Auf Wiedersehen!

Ja, auf Wiedersehen! Tschüss! Macht es gut! Es wird Zeit, dass ihr geht! Wer? Meine emotionale Gebundenheit. Mein Wunsch nach Anerkennung. Der Gedanke an eine Versöhnung mit meinen Eltern. Die Hoffnung, dass ich etwas verändere bei ihnen. Ich verabschiede mich von all den Hoffnungen, Wünschen und Gedanken. Und warum „auf Wiedersehen“? Weil ich weiß, dass der Abschied länger dauern wird und es nach wie vor ein hartes Stück Arbeit ist. Sie sind ja noch immer Tag für Tag präsent und ein Teil meines Lebens. Doch heute, ja genau heute, der 01.01.2014 wird der Moment für die Veränderung. Ich habe den Mut, die Kraft und den Willen.

Es wird Zeit, dass ich die mir aufgezwungene Verantwortung endlich an die Menschen zurückgebe, die sie mir aufgedrängt haben. Es ist an der Zeit, dass ich die richtigen Worte finde und in mein eigenes Leben starte. Es ist an der Zeit, dass ich die Verantwortung für mein eigenes Leben übernehme und nicht mehr das meiner Eltern, sie nicht mehr schütze und schon gar nicht ein schlechtes Gewissen habe. Es ist Zeit, dass ich mit letzter Konsequenz meine Entscheidungen treffe und zu diesen stehe. Es wird Zeit für eine Konfrontation …
Weiter →

Jahresende …

Die wahrscheinlich schwierigsten Tage des Jahres sind vorbei – Weihnachten. Alles in allem angenehme Tage. Irgendwie ist es schon anstrengend, wenn nicht ein Tag dabei ist, den wir für uns haben. Nicht einer. Aber das ist der Tribut, wenn zwei Familien zusammenkommen und dann nochmal intern getrennt sind.

24.12. bei des Herzmenschens Mutter + Mann
25.12. bei meiner Omma (und eigentlich meinen Eltern*)
26.12. bei des Herzmenschens Vater + Frau
27.12. Fahrt nach Wilhelmshaven
28.12. Geburtstag des Herzmenschens Opa in WHV + Rückfahrt
29.12. Geburtstagsbrunch des Herzmenschens Patenkind
… und dann reichts auch!! Über 800 km in den Tagen gefahren, Stunden über Stunden im Auto verbracht – auch wenn es sich gelohnt hat.

Ein Rückblick. Ob ich mich mit meiner Überschrift nicht ein wenig zu weit aus dem Fenster gelehnt habe? Hmm. Ein Rückblick setzt voraus, dass ich mir die Zeit nehme und nochmal alles Revue passieren lasse. Nun, ich mache eine Kurzfassung …
Weiter →

Morgen Kinder wirds was …

… geben. Was es wird, weiß ja keiner so genau vorher, oder? Ich wünsche allen ein paar schöne Tage … einen lieben Menschen, der an euch denkt, der euch Zeit schenkt – denn nichts ist wertvoller im Leben als Zeit und Aufmerksamkeit. Jeder verbringt die Tage anders: mit Wut und Frust, mit Vorfreude, im Kreise der Familie oder sogar allein, mit Angst, negativen Gedanken oder ähnlichem. Macht etwas für euch, achtet auf euch und gebt euch selbst den Raum für gute Empfindungen. Versucht mal etwas abzurücken von all dem Alltagsstrudel und nehmt euch Zeit für euch selbst …

image

Weihnachtsdenkerei

„Oh du fröhl … “ Lassen wir das! Weihnachten steht vor der Tür. Wie jedes Jahr. Irgendwie bin ich dieses Jahr nur noch nicht richtig in Stimmung. Die letzten Tage dazu noch recht angespannte Stimmung in meiner Murmel und passende Kopfschmerzen. Ach herrlich, wenn ich da in meine Gedankenwelt versinke und der Kopf mit Schmerzen klar sagt: „Bis hierhin und nicht weiter. Entspann dich jetzt.“ Mache ich. Ich habe die Geschenke zusammen, werde sie wunderhübsch einpacken und freu mich auf Heilig Abend. Es darf gerne so schön werden wie letztes Jahr. Aber im Kopf ist ja noch mehr.
Weiter →

Herr Bock fragt … [2]

Der zweite Teil: Herr Bock fragt … sein Umfeld, enge Vertraute, Freunde, Familie und Wegbegleiter. Wie haben mich meine Mitmenschen gesehen? Wie sehen sie mich heute? Die Fragerunde ist auch wieder eine typische Win-Win-Situation. Ich hab die Chance von diesen Menschen ein paar Antworten für mich zu bekommen und ihr könnt sehen, wie Menschen auf mich bzw. meine Krankheit reagieren, was es bei ihnen auslöst und was noch alles so sein kann. Sonst schildere ich – jetzt sind sie dran.

Heute K. … die einfach zu weit weg wohnt, zu ungern telefoniert, aber trotzdem mehr weiß, als mir manchmal lieb ist. Beste Freundin, Motivatorin, Kritikerin. Wie sieht sie mich?
Weiter →

Ich benutze hier Cookies. Nicht zum Essen, aber zum Zustimmen - wenn du weiterlesen möchtest. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen