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2 Jahre Leben – eine Wahrheit

Nach „Leben – ein ganzes, volles Jahr …“ sind wir im zweiten Akt angekommen. Zwei Jahre ist der Bengel nun schon auf der Welt und stellt nach wie vor alles – wirklich alles auf den Kopf. Vor einem Jahr habe ich ihm noch Neugier gewünscht, Skepsis bei fremden Menschen, Mut, die spielerische Unbedarftheit, die Liebe, das Talent für alles und diesen wahnsinnig frechen Humor. Herrgott! Alles ist so geblieben. Alles! Vielleicht ist es sogar noch intensiver geworden.

Alles erdenklich Gute zum Geburtstag mein Sohn! Restlos alles erdenklich Gute.

Zwei Jahre also nun schon. Zwei Jahre, die sicher nicht nur einfach waren, die Kraft und Nerven gekostet haben – wenn auch erstaunlich wenig. Wenn mir einer gesagt hätte, wie einfach die ersten zwei Jahre werden, hätte ich ihn ausgelacht. DAS habe ich mir so nicht vorgestellt – und ich genieße es. Wenn du nur dein unsägliches Gequietsche wegen nichts lassen würdest. Ich weiß nicht, wer dir diesen Ton beigebracht hat, aber eine Mischung aus Trillerpfeiffe und Hupe ist abartig anstrengend. Zumindest wegen nichts. Wegen nichts! Ja, ich jammere auf hohem Niveau – alles andere klappt so reibungslos, dass es nicht der Rede wert ist. Ich bin sehr stolz auf dich und glücklich.
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Keine Zeit …

… oder: Mein Sohn zeigt mir Dinge, die ich als Erwachsener vergessen habe. Natürlich ist das alles ein abgelutschtes Thema. „Nimm ein Kind an die Hand und …“ Blah! Ich kann es nicht mehr hören. Und ich will diese Floskeln und Metaphern auch nicht mehr weitergeben. Eigentlich. Denn sie stimmen. Alle. Durch die Bank weg. Es ist nun über 7 Monate her, dass der kleine Mann das elektrische Licht (ja, tschuldigung, das Heinz-Erhardt-Ding musste sein – kommt nicht nochmal vor!) der Welt erblickte und seitdem alles mehr oder weniger auf den Kopf stellt. Warum eigentlich auf den Kopf stellt? Warum …
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Endlich im Leben …

… angekommen. Ich. Mein Sohn. Die Herzfrau. Wir! Seit Tagen kann ich ruhigen Gewissens sagen: „Es geht mir gut. Es geht mir verdammt gut. Und ich habe nicht vor, dass sich das ändert.“ Vergessen, all die Qual der letzten Monate und Wochen. Vergessen, all die Sorgen und Ängste über die Zukunft. Naja, nicht ganz. Irgendwas wird immer wieder aufkeimen und mich ermahnen, dass ich in meiner Spur bleibe. Der 07. August … auf den Punkt genau DER Tag.
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