3 Artikel Schlagwort loslassen

Lass bloß niemals los!

Loslassen. Die Königsdisziplin auf dem Weg zu mir selbst. Die größte Aufgabe, um nicht immer wieder in fatale Gedankenkreisläufe zu fallen. Die größte Hürde für die Gefühle. Loslassen von Situationen. Loslassen von erlernten Strukturen. Loslassen von Menschen. Loslassen von falschen Vorstellungen und Erwartungen. Loslassen von Glaubenssätzen. Vor allem aber loslassen von Dingen, die nie waren, die nie sein werden und die sich niemals so erfüllen, wie ich es mir erhoffen. Ich freue mich immer, wenn mir jemand mitteilen möchte, wie einfach dieses „Loslassen“ doch ist. Nein! Ist es nicht! Und ja, das kotzt mich selbst an. „Lass doch einfach mal los und denk da nicht immer dran! Du lebst im Hier und Jetzt, nicht in der Vergangenheit.“ Blah! Am Arsch! (Entschuldigung.)

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Liebst du schon …

… oder suchst du immer noch nach der Nähe, die du als Kind nicht bekommen hast? Ist es in deiner Beziehung wirklich Liebe mit Freiheiten, oder die Suche nach der Erfüllung deiner Bedürfnisse, die du nie bekommen hast? Empfindest du dich als wertlos, wenn du nicht das bekommst, wonach du dich so sehr bei deinem Partner sehnst? Würdest du dich selbst dafür aufgeben, damit du es bekommst? Liebst du wirklich und aufrichtig, oder brauchst nur jemanden, der für dich da ist und dir das Gefühl gibt, was du unbedingt haben willst? Wie alt bist du, wenn du das so fühlst? Bist du jetzt du, oder das kleine Kind, dass emotional erpresst oder vernachlässigt wurde? Kannst du ehrlich antworten?

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Was ist schon glücklich?

„Mich kotzen deine Launen und dein ständiges Unglücklichsein dermaßen an, ich halte das nicht mehr aus“ werden viele sagen, die länger mit „Depressionisten“ zu tun haben. „Ich kann halt nicht anders, es ist jetzt so“ wird dann wohl eine der häufigsten Antworten sein, oder?

Kann es denn nicht aber auch der Druck sein, ständig glücklich und fröhlich sein zu müssen, der immer weiter die Gefühlsachterbahn belastet? Herrgott nochmal, auch ich kann nicht täglich der glücklichste Mensch der Welt sein, nein! Ich darf gekränkt, traurig, wütend, enttäuscht, gelangweilt, müde oder nicht in Redelaune sein. Ja, darf ich und ich behalte mir mein Recht, diese Launen auszuleben. Es sind meine Launen, sie gehören mir, niemandem anders – solange ich sie nicht gegen jemanden verwende. Ich erlaube mir bewusst, diese Gefühle auszuleben, weil die Unterdrückung – und auch die nicht ausgesprochenen Wünsche – mich irgendwann auffressen. Sie setzen sich wie kleine schwarze Monster im Kopf fest, die beim kleinsten Ansatz direkt alle wieder losbrüllen. So kann ich mir auch mein Mitgefühl für andere Menschen bewahren und mich selbst davor, eins der glücklichsten Arschlöcher der Welt zu werden.
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