Da sitze ich also wieder mit meinen Zielen, Wünschen und Vorstellungen. Alle nicht mehr greifbar. Alle sind eher demotivierend, als das ich damit was anfangen kann. Jahrelang gehst du einen Weg, jahrelang programmierst du deine Denke um, jahrelang setzt du dich all dem Scheiß aus, suchst Veränderungen, schaffst neue Rahmen, bist auf deinem Weg. Und dann? Verlaufen! Mal wieder. Wie so oft. Wie mich das ankotzt. Ein Gedanke. Eine Aussage. Eine verfluchte Erwartung an mich, die wie ein Blitz einschlägt und mich vom richtigen Weg trennt. Alles für den Arsch. Da sitze ich also wieder vor dem Haufen Mist, muss erklären was mit mir los ist – oder ich verstecke mich im Alltagskram, setze das Sonntagslächeln auf und halte es aus. Aber? Ich bin auch unaufmerksam. Wie immer. Und nun?
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