Der Tod ist ein Ende. Ein Ende, das ich nicht mehr umkehren kann. Oft habe ich mir genau dieses Ende gewünscht. Oft habe ich daran gedacht, wie es sich wohl anfühlt, die ganze Schwere der Tage nicht mehr ertragen zu müssen. Gelegentlich hat mich der Schlaf gerettet, manchmal habe ich die ganze Nacht darüber sinniert, welches wohl der beste Weg ist. Die Gedanken an den Tod haben mich abgelenkt. Sie haben mir die Last genommen, ich hatte eine sinnvolle Aufgabe: Ich war mit der Planung beschäftigt. Gedanken sind Gedanken, aber sie waren nicht so schlimm wie die selbstzerstörenden, selbstkritischen, angstmachenden, erdrückenden und lähmenden Gedanken des Tages. Und heute? Habe ich Gedanken. Ich nutze sie. Für mich und andere, um darüber zu reden, die Scheu zu nehmen und ein bisschen Mut zu geben, damit der Tod nicht das Ende ist.

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