Barcamp 2.0 … wir reden wieder!

Sonntag statt Samstag. Und auch nicht ganz ein Jahr her. 8 Monate sind es nur. 8 Monate, seitdem sich sehr viel entwickelt hat. Bei mir. Eins hat sich nicht geändert: “Ich gehe zum Barcamp in Hannover. Da hat alles angefangen, da mache ich weiter.” Es gibt aber auch ne Menge Unterschiede. Diesmal habe ich nicht vorher rumgeörkst, dass ich mir ein Ei ins Nest gelegt habe. Diesmal war klar, was ich tun werde. Hingehen, erzählen was durch und seit dem Barcamp 2016 passiert ist, dankbar sein. Sessionthema also: “Leben 2.0! Mein Weg mit Depressionen und Suizidgedanken. #bch16 als Wegbereiter” Ok … und was ist da nun so passiert?

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Alles im Griff? Oder noch Tunnel?

Fragen, die immer mal wieder auftauchen. Fragen, die mich beschäftigen. Habe ich nun alles im Griff? Nein. Ich versuche alles im Griff zu haben. Ich habe vieles im Griff. Doch am Ende haben mich auch die Gedanken noch immer im Griff. Wer spielt hier eigentlich mit wem? Und warum ist es so anstrengend, da endlich einen guten und richtigen Weg zu finden? Ich muss zugeben, dass es mich manchmal sehr ankotzt, mich dauernd damit auseinanderzusetzen. Nach fast 4 Jahren täglicher Arbeit an mir selbst, an meinen Denkmustern, an Auslösern, Akzeptanz, Veränderung, Therapie, Höhen und Tiefen, Strategieentwicklung, Aushalten und vielen Gesprächen, bin ich pappsatt. Der Kopf ist so vollgedröhnt mit Informationen, dass es reicht.

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Das Buch. Die Änderung. Der Bock.

Es gibt Umstände, die lassen dich – also mein – Handeln überdenken. Umstände, die dich nochmal aus der Bahn werfen. Umstände, die dir sogar ein Gefühl geben, dass du etwas tun oder zu Ende bringen musst, damit du deinen Frieden hast. Aber was genau? Der Reihe danach.

Das Buch. Sollte eigentlich Ende Januar auf dem Markt sein. Als Selbstverleger. Ohne Abhängigkeiten. Es ist auch fertig. Fast. Es war nur ein Klick, damit es losgeht. Fast. Es war alles bereit. Fast. Immerhin mache ich ja Vorlesungen und Vorträge. Immerhin. Das Buch? Ist fast fertig. Ich freue mich über jede – selbst organisierte und angefragte – Lesung. Sehr. Hildesheim, Hannover Leipzig, Hamburg. Bremen. Und jetzt Alfeld, Köln und. Und? Sarstedt. Da ist der Haken. Sarstedt! Heimatstadt. Der Ort, wo ich niemals – also wirklich NIEMALS – irgendwas machen wollte. Wollte, ja. Irgendwie kam das Gefühl in den letzten Wochen auf, dass ich es doch tun muss. Es muss einfach sein. Nicht Ende des Jahres, sondern so schnell wie möglich.

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Es gibt nur den einen Weg …

… um aus dem Gefängnis der verletzten Kindheit auszubrechen, und endlich frei zu sein. Frei von all den erlernten Mustern, die die Umstände hergestellt haben. Frei von all den negativen Gefühlen, die mich auch heute noch umgeben. Frei von den unausgesprochenen Erwartungen, die mich auch heute noch umgeben – ob das Telefon klingelt, oder eben auch nicht. Frei von der Wut der Vergangenheit. Frei von den selbstvernichtenden Gedanken und Ängsten.

Machen wir uns nichts vor, viele von uns haben Auslöser in der Kindheit, die ihnen Strategien mitgegeben, die sich heute Selbstzweifel, Selbstkritik, Bindungsängste, Narzissmus, soziale Phobie und anders nennen. Viele. Nicht alle. Bis ich erkannt habe, was genau das Problem meiner Gefühle ist, habe ich lange gebraucht. Doch eins ist klar: Wir sind die Kinder unserer Eltern und wir wünschen uns doch eigentlich nur diese Eltern, die uns so lieben, wie wir sind. So und nicht anders. Wir sind wie wir sind. Ich bin wie ich bin. Mit meinen Fehlern, Verhaltensweisen, Gedanken, Entscheidungen und vor allem auch guten Eigenschaften – die nur immer wieder in den Hintergrund rücken.

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Nebel …

Auf dem Weg zur Besserung gibt es immer wieder Tage, da legt sich die Laune wie ein grauer Nebel um mich, ergreift Besitz von mir, lässt die Sonne nur ein wenig durchstrahlen und die Gedanken kreisen in einem endlosen Strudel, rufen neue hervor, reden vieles im Tagesablauf schlecht und unterbrechen die guten Momente. Im Nebel ist die Sichtweite stark eingeschränkt, der “Werkzeugkasten” nicht so greif- und sichtbar, Ängste und Sorgen verdecken jeden klaren Blick und halten mich gefangen. Tage, die auch wieder vergehen, aber die dennoch gelebt werden wollen. Tage, die für mich und das Umfeld nicht schön sind, aber genau diese Tage sollte ich akzeptieren, wie sie sind.
nebel
Sind sie nicht auch ein Stück Hilfe auf meinem Weg? Zeigen Sie mir nicht, dass ich nicht in Euphorie abheben darf, sondern dankbar für all die Hilfestellungen bleiben sollte? Zeigen sie nicht auch, dass die guten Tage so viele tolle Momente mit sich bringen, an die ich mich dann erinnern darf? Jeder hat im Leben mal schlechte Tage, das geht mir auch so – aber ich muss unterscheiden. Schlechte Tage fühlen sich anders an, als der Nebel, der mich jahrelang beherrscht hat. Wichtig ist: die Sonne scheint trotzdem, sie ist da, der Nebel ist morgen weg, sie wird wieder heller strahlen!

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Mein Freund und ich …

Nein, ich habe keine heimliche Liebschaft, bin nicht homosexuell (und ich verurteile diese Menschen auch nicht) und bin auch nicht schizophren. Aber es gibt jemanden in meinem Leben, der länger „ein Partner“ für mich war als andere. Einer, der zuverlässiger als jeder beste Freund sein kann. Jemand, der mir in jeder Lebenslage zur Seite steht und wahrscheinlich auch stehen wird. Außer er beantwortet mir eine einzige Frage.

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