Verloren im Zeifel. Oder Gefangen in der Welt der Selbstkritik. Es ist völlig egal, wie ich es ausdrücke, es kommt auf ein ähnliches Ergebnis. Es ist auch vollkommen Hupe, wie ich es nenne. Ich sitze hier. Mit Zweifeln. Wie so oft. Wie fast immer. Wie viel zu oft schleicht sich das Gefühl nicht zu genügen nicht ein, es ist da. Es schlägt mir wie ne Abrissbirne um die Ohren. „Du reichst einfach nicht. Egal, was und wie viel du machst.“ Ein Gedanke, der ein Gefühl auslöst und mich lähmt. Der wieder alle Motivation zunichte macht und mich blockiert. Alles, wirklich alles. Also? Verbringe ich die meiste Zeit des Tages einfach damit, nicht zu genügen. Damit ich diesem verfickten Gedanken alle Ehre mache. Ich sitze hier und schaffe es nicht, mich ausreichend zu kümmern – weil ich es einfach nicht schaffe. Ich würde so gerne. Ich würde auch so gerne reichen.

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