10 Artikel Schlagwort therapie

Hilfst du dir eigentlich schon selbst?

Nochmal: Hilfst du dir schon selbst? Oder wartest du noch darauf, dass dir jemand hilft und dir sagt, dass du irgendwann geheilt bist? Selbsthilfe. So schwer und doch so wichtig. Natürlich kannst du jetzt wieder sagen: „Hier, ey der Bock, der ist eh schon so weit mit seinem therapeutischen Zeug, der hat leicht reden“, kannst du, dann sind wir aber nicht auf einer Wellenlänge. Selbsthilfe. Habe ich lange nicht verstanden. Wie soll ich mir selbst helfen, wenn ich gar nicht in der Lage bin, irgendwas zu tun? Und wie soll ich mir selbst helfen, wenn ich eh schon mehr dafür hasse, dass ich keine Veränderungen schaffe? Ich weiß es nicht! Natürlich kann ich mir alle Infos und Hilfen anlesen, aber …
Weiter →

Herr Bock fragt … Sandra Knümann!

Herr Bock fragt … betroffene Menschen, Buchautoren, Angehörige und heute auch endlich mal eine Therapeutin. Nicht meine Therapeutin, dazu wohnt sie leider zu weit weg, aber – wie ich finde – eine interessante Form der Therapie. Unkonventionell! Für mich als Menschen, der eh gerne drau0en unterwegs ist, würde sich das wohl lohnen, mal bei Sandra anzuklingeln. In der heutigen Zeit, wo Achtsamkeit und der Blick auf sich selbst eine immer größere Rolle spielt, ist die Natur der beste Partner. Selbst in meinen Therapien wurde mir für die Achtsamkeitsübungen immer in Spaziergang und das bewusste Wahrnehmen der Umwelt empfohlen. Aber ist das wirklich alles? Gibt es da noch mehr? Muss ich Bäume umarmen? Oder mit den Blumen sprechen?

Weiter →

„Hilfe zu suchen … [Gastbeitrag]

… und Dinge einfach so zu akzeptieren – das ist Mut.“ So fing die Mail an, die mir Steffi geschickt hat. Natürlich bin ich bereit, auch ihren Gastbeitrag bei mir zu veröffentlichen. Warum auch nicht? Nach wie vor ist das Credo: Reden wir drüber und verschweigen es nicht. Zeigen wir anderen, dass es noch mehr Menschen mit ähnlichen Problemen und Symptomen gibt. Steffi – Gefühlsmensch, Herzmensch, Musikmensch – durch und durch nicht der Krankheit erlegen. Ich ziehe den Hut, weil sie es schafft, IHREN Weg zu gehen. Den Weg, den sie eigentlich will. Mit allen Hürden. Weg vom festen Ufer, der Sicherheit …
Weiter →

Dann kommt die Zeit…

… da muss ich mir ne Auszeit nehmen. Nein. Ich habe mich gezwungen, diese Auszeit nehmen zu müssen. Gezwungen, weil ich falsch gehandelt habe und nun die Verantwortung dafür tragen muss. Müssen? Ja! Es ging kein Weg drum herum. Und heute kann ich sagen: „Ja, es war genau richtig so. Es musste so kommen. Egal wie schwer der Anfang war.“ Warum?

Tja, es ist eine Zeit geworden, in der ich mich mit mir auseinander musste, bewaffnet mit Zettel und Papier. Das Ziel? Alles aufzuschreiben, was mich bewegt, um den Grund zu finden, dass ich mich immer und immer wieder ins Aus geschossen habe. Warum ich „ich mich“ schreibe? Weil ich es jetzt weiß. Ich habe einfach nicht die Verantwortung für mein Leben übernommen. Ich habe sie einfach abgelehnt und mich nicht kümmern wollen, „es hat ja immer funktioniert“. Mein Leben lang habe ich mich also in die Scheinwelten geflüchtet, damit ich die Verantwortung nicht tragen muss. „Es hat ja immer funktioniert.“ Bis heute.
Weiter →

Lieben, was ist …

… sagt Byron Katie. Ich soll einfach lieben, was ist. „Ich weiß nicht, was und wie ich damit etwas anfangen soll“, war der erste Gedanke, als ich darauf gestoßen bin. Wie? Nun ja, durch einen Vortrag von Robert T. Betz. Ich kann nichts mit Spiritualität und Gott anfangen, wahrlich nicht, aber es sprach auch nichts dagegen, mich etwas mehr damit zu beschäftigen. Es kann ja nichts passieren, wenn ich mir den Vortrag oder das Hörbuch antue. Doch! Ich könnte eventuell noch andere Überzeugungen bekommen. Ausschlaggebend hierfür war auch mein Therapeut, der mir ein paar Fragen zum Nachdenken mit auf den Weg gegeben hat. Der Haken an der Geschichte? Es klingt alles so banal einfach, dass ich das selbst nicht immer für voll nehme und ausprobiere. 4 Fragen, die mir mehr Selbsterkenntnis bringen. Worum geht es nun bei Byron Katie oder Robert Betz?
Weiter →

Warten …

image

Hat das eigentlich alles Sinn?

Während meines Weges habe ich mir ja nun schon mächtig viele Fragen gestellt, aber ich habe vor ein paar Tagen eine Mail von *Marius bekommen, die mich nachdenklich stimmt. *Marius ist selbst betroffen, hat auch schon Therapien gemacht, kennt aber noch immer diese schwarzen Löcher und Gedankenschleifen. Was könnte mich jetzt noch bewegen, dass ich hier irgendwas aufgreife? Ehrlich? Normal nichts. *Marius hat mich erreicht, hiermit:

„Die Krankheit bestimmt bis jetzt unser Leben, lass unser Leben die Krankheit bestimmen und versuchen sie zu akzeptieren, sie an unserem Leben teilhaben zu lassen! Etwas möchte die Krankheit uns sagen, davon bin ich überzeugt. Auch wenn es immer wieder scheiß Momente gibt, Momente die mich runterziehen, Momente die meine Gedanken so in Anspruch nehmen, dass ich abends keine Kraft mehr habe, muss diese Krankheit für etwas gut sein!“

Seit Tagen lasse ich mir das jetzt durch den Kopf gehen. „Was will die Krankheit bzw. mein Verhalten mir sagen?“ Konkrete Antworten? Entscheidet selbst … Weiter →

Diagnosenwirrwarr …

Wer mit psychischen Problemen zu tun hat, stellt sich sicher zwangsläufig die Frage: „Was hab ich eigentlich?“ Vor Jahren war es mir eigentlich völlig egal. Da stand für mich nur fest, dass ich was habe, aber vodergründig hats mich nicht interessiert, weil ich meine Gedanken eher an Suizid und wie ich es am besten machen verschwendet habe. Heute sieht das schon ein wenig anders aus. Gestern im Therapiegespräch wurde mir einmal mehr bewusst, dass ein „Facharzt“ auch nur von dem ausgehen kann, was er weiß und wie viel ich preisgebe. Im Grunde ist die Diagnose „Depression“ sehr schnell und einfach gesagt, Pillen verschrieben und dann wars das erstmal. Patient glücklich, Arzt hats Geld verdient. Alles schön. Vor meinem Abschnitt in der Tagesklinik habe ich natürlich auch angefangen Bücher zu lesen, Selbsttests zu machen und zu googlen. Sinn? Keiner. Ich will auch keinesfalls meine vorherigen Therapeuten in Frage stellen und werde auch gewiss nicht nach dem Mund meines jetzigen reden, aber wenn ich mich mit den Verläufen beschäftige fällt auf: Momentan bin ich nicht in einer klassischen Depression. Es gibt da ein paar feine Unterschiede, die es aber nicht abmildern. Was ist denn nun anders?
Weiter →

Therapietag!

Pfoah, was für ein Tag. Heute schießt die Temperatur auf 29° und ich gurke mit dem Fahrrad durch die Gegend. Erst heute morgen knapp 9 Kilometer zum Praktikum, danach 10 Kilometer zur Therapie. Ich will nicht sagen, dass mir das Wetter etwas ausmacht, aber zum Radeln in meinem Tempo ist es zu warm. Definitiv. Aber ich bin ja nicht kaputt zu kriegen, nicht so. Also kurz abschwitzen und dann rein zur Therapeutin. Halt! Was ist das am Pedal? Nun ja, es war leicht schief und hat sich aus dem Pedalarm gelöst. Aber es gibt ja nur 2 Möglichkeiten: Entweder das hält bis zu Hause oder es fällt ab und ich kann zu Fuß gehen. Naja, keine Gedanken machen, erstmal rein zur Therapeutin.
Weiter →

Interview mit mir selbst …

Hat sich mal jemand von euch vor Augen gehalten, wie lang (oder kurz) 4 Monate sind? 16 Wochen sind 112 Tage, in Worten einhundertundzwölf. Oft sind Einsätze von Zeitarbeitsfirmen nicht mal so lang, andere haben kürzere Liebesbeziehungen und was mache ich? Richtig, ich habe mich entschieden, freiwillig diesen Zeitraum in einer psychotherapeutischen Tagesklinik zu verbringen. Heute – nachdem diese Zeit rum ist – möchte ich mit euch mal einen kleinen Rückblick wagen. Ich werde vieles sicher nur grob anreißen, damit ich noch Themen für die nächsten Einträge habe, aber … nein, es gibt kein aber. Schauen wir mal, wo wir landen.
herrb_3_2
Weiter →

Ich benutze hier Cookies. Nicht zum Essen, aber zum Zustimmen - wenn du weiterlesen möchtest. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen