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5 Regeln für deine Selbstzweifel

Selbstzweifel. Diese kleinen Gedanken, die dir immer wieder sagen, wie unwichtig und klein du bist. Fragen, die du dir immer und immer wieder stellst, damit dein Kopf auch ja all das Negative  präsentiert – wie ein Kinofilm in Dauerschleife, nur eben in schlecht.

Deshalb heute 5 Dinge, die du mit diesen Gedanken tun musst, damit es nicht besser wird.

1. Glaub alles, was du denkst!
Alles, was dir dein Kopf sagt, ist die Wahrheit! Und nichts anderes als das. Lass niemals neue Zweifel zu. Moment, doch, natürlich kannst du neue Zweifel zulassen, aber nicht an den negativen Gedankenspiralen. Warum sollte auch etwas nicht stimmen, was dein Kopf dir erzählt? Schließlich denkst DU es ja, also muss es auch wahr sein.
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Liebst du schon …

… oder suchst du immer noch nach der Nähe, die du als Kind nicht bekommen hast? Ist es in deiner Beziehung wirklich Liebe mit Freiheiten, oder die Suche nach der Erfüllung deiner Bedürfnisse, die du nie bekommen hast? Empfindest du dich als wertlos, wenn du nicht das bekommst, wonach du dich so sehr bei deinem Partner sehnst? Würdest du dich selbst dafür aufgeben, damit du es bekommst? Liebst du wirklich und aufrichtig, oder brauchst nur jemanden, der für dich da ist und dir das Gefühl gibt, was du unbedingt haben willst? Wie alt bist du, wenn du das so fühlst? Bist du jetzt du, oder das kleine Kind, dass emotional erpresst oder vernachlässigt wurde? Kannst du ehrlich antworten?

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Lasst uns reden … // #bch16

Samstag, 5 Uhr 20 klingelt der Wecker penetrant. Wer steht eigentlich an einem Samstag so früh auf, wenn er nicht arbeiten muss? Ich. Es ist Barcamp in Hannover in der Buhmann Schule. Immer noch eine verrückte Idee, bei so einer Veranstaltung über „das Thema“ zu reden. Samstag also, mit keinem guten Gefühl. Ein Samstag mit all den wunderbaren Kritiken, die mein Kopf so vorbringen kann. „Du musst dich nicht schlecht fühlen, ich war bei meiner allerersten Session auch nervös.“ Ich bin nicht nervös! Ich bin nicht mal angespannt! Ich denke. Mein Kopf denkt für mich. Er denkt und sagt mir, wie beschissen alles ist. Naja, immerhin stellt er genau die Fragen, die ich nicht gebrauchen kann.
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Warum …

„Am Ende.“ Der Titel des letzten Blogeintrags von Johannes Korten. Johannes hat sich in der Nacht zum Montag das Leben genommen. Er hat den Freitod gewählt und sich bewusst dazu entschlossen, sein Leben aufzugeben. Johannes ist Vater. Und Mann. Er hat eine Familie. Er hat viele positive Dinge im Netz vorangebracht. Er hat den Gedanken gelebt, das Internet zu einem besseren Platz zu machen. Selbst in seinen letzten Zeilen weißt er darauf nochmal hin. Johannes ist – so zeigt sein „Abschiedsbrief“ – vom Seelenkrebs und der Depression zerfressen gewesen. Er war Denker. Nicht nur für sich. Und er hat klargemacht, dass es für ihn nichts mehr zu denken gibt. Das Denken hat ihn angestrengt. Und am Ende haben all die Gedanken gesiegt. Er lässt zu uns jetzt zurück – denkend. An ihn. An den Grund. An das Warum. Der Abschiedsbrief zeigt ihn mit der vollen Macht der Selbstkritik, der Unsicherheit und vor allem den Schauspieler, der sich nie offenbaren durfte.

Ich habe zwei Tjohannes-kortenage lang genauso wie @darksun666 verfolgt, wie die Menschen mit dem Suizid umgehen. Wie ekelhaft die Anfeindungen sein können und auch sind. Sie sind es! Mich erschreckt, mit welcher Antipathie die Menschen im Netz unterwegs sind. Ja, sicher, ein Suizid lässt sich vom Egoismus freisprechen. Ist es denn wirklich so selbstsüchtig, wenn jemand einfach nicht mehr weiter weiß? Wenn alles gedacht, zerdacht und somit kaputt ist? Ist es dann egoistisch, wenn man nicht mehr der ist, der man zu sein scheint? Wenn man keine Nähe mehr zu sich aufbauen kann und so auch den Halt zur Familie und den Mitmenschen verliert? Der Suizid ist die vermeintliche Erlösung in dem erdrückenden Chaos. Es ist ein kurzer Weg. Er ist weitaus kürzer als irgendwelche Therapien, Gespräche oder Tabletten. Es ist ein definitives Ende. Es erschreckt mich, wie jemand nach seiner Entscheidung noch so angefeindet werden kann.

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„Den Bock zum …

… Gärtner gemacht.“ Das ist nicht nur eine oft benutzte Redewendung, nein, es ist natürlich auch ein Wortspiel mit meinem Namen. Und vor allem ist es eine Schlagzeile, die vor 25 Jahren (Herrgott, ich bin echt schon alt!) den Kreisanzeiger meiner Heimatstadt geschmückt hat. Drapiert mit einem Foto. Mein Vater und ich. In unserem Kleingarten. Den Bock zum Gärtner machen. Ist sich eigentlich jemand über die wahre Bedeutung der Redewendung bewusst? Man überträgt jemandem eine Aufgabe, die er so nur falsch erfüllen kann. Rückblickend stellste einfach eine Ziege in deinen Garten, die den Rasen kurz hält, aber im Gegenzug auch deine Beete plattrampelt. Hoffen wir mal, dass ich nicht diese Ziege bin. Aber wieso Kleingarten?
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Und plötzlich wieder Kind …

Es ist Juni im Jahr 2016. Ich bin Vater von einem 10 Monate alten Sohn, bin seit 4 Jahren mit meiner „Frau“ zusammen, arbeite seit 1 1/2 Jahren wieder regelmäßig und habe seit fast 2 Jahren meine Depressionen und die Gedanken im Griff. Es ist immer noch Juni. Es ist der Juni, für den wir den ersten „Sommerurlaub“ geplant haben. Als Familie. Eine Woche Urlaub. Natürlich haben wir kurze Tripps gemacht. Ans Meer, in Städte, kurze Auszeiten eben. Diese Woche Urlaub ist dennoch besonders. Warum? Es ist endlich finanziell möglich. Ganz einfach. Wer nicht richtig arbeitet bzw. nicht arbeiten kann, weil es schlichtweg nicht möglich ist, der kann sich auch nicht viel erlauben. Punkt! Vorfreude ist da auch ein schönes Stichwort.
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Unbefristet.

Ein schönes Wort, oder? Un-be-fris-tet. Ein Wort, bei dem keine Steigerung möglich ist. Da ist etwas zeitlich nicht mehr begrenzt. Ja, natürlich kann ich den Einwand verstehen. Es KANN zeitlich nach hinten raus offen sein – es muss nicht. Nur weil etwas nicht befristet ist, muss das nicht so bleiben. Für alles wird es immer ein Ende geben.

Manchmal wünscht man sich ja eine Befristung. Für die Depression. Oder andere psychische Krankheiten. Oder anderen Krankheiten generell. Schön, wenn man frühzeitig weiß, dass es nur für einen bestimmten Zeitraum so ist.  Weiter →

Keine Zeit …

… oder: Mein Sohn zeigt mir Dinge, die ich als Erwachsener vergessen habe. Natürlich ist das alles ein abgelutschtes Thema. „Nimm ein Kind an die Hand und …“ Blah! Ich kann es nicht mehr hören. Und ich will diese Floskeln und Metaphern auch nicht mehr weitergeben. Eigentlich. Denn sie stimmen. Alle. Durch die Bank weg. Es ist nun über 7 Monate her, dass der kleine Mann das elektrische Licht (ja, tschuldigung, das Heinz-Erhardt-Ding musste sein – kommt nicht nochmal vor!) der Welt erblickte und seitdem alles mehr oder weniger auf den Kopf stellt. Warum eigentlich auf den Kopf stellt? Warum …
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Herr Bock fragt … Sandra Knümann!

Herr Bock fragt … betroffene Menschen, Buchautoren, Angehörige und heute auch endlich mal eine Therapeutin. Nicht meine Therapeutin, dazu wohnt sie leider zu weit weg, aber – wie ich finde – eine interessante Form der Therapie. Unkonventionell! Für mich als Menschen, der eh gerne drau0en unterwegs ist, würde sich das wohl lohnen, mal bei Sandra anzuklingeln. In der heutigen Zeit, wo Achtsamkeit und der Blick auf sich selbst eine immer größere Rolle spielt, ist die Natur der beste Partner. Selbst in meinen Therapien wurde mir für die Achtsamkeitsübungen immer in Spaziergang und das bewusste Wahrnehmen der Umwelt empfohlen. Aber ist das wirklich alles? Gibt es da noch mehr? Muss ich Bäume umarmen? Oder mit den Blumen sprechen?

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Stille …

… in mir. In meinem Kopf. In meinen Fingern. Überall. So still, dass ich hier seit Tagen immer wieder das Fenster aufmache, auf den weißen Monitor starre, der blinkende Cursor irgendwann verschwimmt und ich dann einfach wieder auf das X drücke, damit sich das Fenster schließt. Es ist sogar passiert, dass ich Beiträge angefangen habe, aber nach dem ersten Satz als nicht erwähnenswert abgetan habe. Ich habe mich erwischt, dass ich einfach etwas Informatives schreiben wollte, nur damit der Blog – mein Blog – Content bekommt und ich nicht in Vergessenheit gerate. Aber war es das, was ich wollte? Nein. War es nicht. Ich habe schlichtweg vergessen, worum es mir hier eigentlich ging. Um mich. Um meinen Kopf. Um meine Gedanken und meine Momente, wann ich etwas zu erzählen habe. Es sind nicht viel zur Zeit. Punktuell ja, aber es ist ein keinen großen Artikel wert …
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