Der Schuh passt einfach nicht mehr.

Die letzten Monate waren ein langsamer Umbruch, der viel Neues gebracht hat. Aufgefallen ist mir dabei, dass ich hier ja noch ein Paar Schuhe stehen habe, die ich seitdem nicht mehr getragen habe. Kennt ihr dieses Paar, das ihr schon lange stehen habt und total ausgelatscht ist? Es ist viel zu schade zum Wegwerfen. Und doch steht es irgendwie nur rum. Sichtbar. Unscheinbar sichtbar. Nicht aufdringlich, aber es ist da und es wird nicht mehr getragen. So fühlt(e) sich der Blog hier an. Es gab öfter schon Zweifel, wie und ob ich weitermachen möchte. Ich habe immer wieder die Frage, in welcher Form ich überhaupt noch einen interessanten Inhalt liefern kann. Die Frage ist auch eigentlich ausführlich beantwortet. Während ich immer der Meinung bin, dass ich über endlich mal wieder eine schwere Phase berichten muss, um interessanten Inhalt zu haben und darauf warte, dass es mir endlich mal wieder so richtig schlecht geht, passiert es einfach nicht. Und das – genau das – ist auch absolut okay. Und sind wir doch mal ehrlich: Ist nicht auch genau das das vorrangige Ziel gewesen? Ein Gleichgewicht zu schaffen? Sicher mal schlechte Tage zu haben. Sicher auch mal Schwierigkeiten im Alltag zu begegnen, die nicht immer gleich zu meistern sind. Sicher auch einfach mal nen Tag durchzuhängen. Doch am Ende unterm Strich stehen zu haben: Puh, keine depressive Episode. Dennoch schwingt sie ja immer mit. Es sind auch nach wie vor die kleinen Muster da, die sich einschleichen wollen. Nur nicht mehr so aufdringlich und ich bin Herr der Lage.

Happy 10th Birthday verbockt.com!

Und wie es der Teufel so will, habe ich nicht mitbekommen, dass der Blog jetzt 10 Jahre alt ist. Verrückt. Der alte Schuh im Regal hatte so wenig Aufmerksamkeit, dass mir das nicht aufgefallen ist. Wäre ja schön gewesen, wenn er einfach mal aus dem Regal gefallen und sich bemerkbar gemacht hätte. 10 Jahre, die ich jetzt an einem „Projekt“ sitze und immer wieder mit gearbeitet habe. Am Anfang als Notizbuch für Freunde, damit ich nicht allen erzählen muss, was mit mir los ist. Zwischendrin als Therapietagebuch und Gedankenkiste, in der ich selbst reflektiert rausgegangen bin. Manches hat nicht mal den Weg in die Öffentlichkeit gefunden und schlummert immer noch in den Entwürfen. Reingeschrieben, aus dem Kopf getragen und dann vergessen. Heute? Fehlt mir manchmal die Zeit, um wirklich ausgiebig zu schreiben. In der Regel hatte ich einen Gedanken, zu dem ich ein Gefühl aufgebaut habe und musste ihn dann auch komplett runterschreiben. Manchmal auch bis in die Nacht. Bei einer Unterbrechung wäre die Gefahr groß, dieses Gefühl und die Gedankenfetzen zu verlieren. Ja, natürlich. Ich hätte mir stichwortartige Notizen machen können, aber dann war es für mich logischer, alles direkt aufzuschreiben.

Nun sind 10 Jahre rum. 10 Jahre, die auch mir wieder neu zeigen, wie lange so ein Weg zur Verbesserung dauern kann. Es ist eben doch nichts mit: „Ich geh mal eben ein paar Stunden zur Therapie und dann passt das wieder.“ Es ist eine stetige Entwicklung, bei der ich permanent bereit sein sollte, mich mit mir und den Menschen zu beschäftigen. Menschen, die ähnliches durch haben. Oder Menschen, die mit meinen Gedanken etwas anfangen können und den Blickwinkel nochmal verschieben. Menschen, mit denen ich mich austauschen kann. Um so schöner ist es, dass Marcel als Begleiter der frühen Stunden heute immer noch einer dieser Menschen ist. Und noch schöner ist es, dass wir es dieses Jahr endlich geschafft haben, zusammen mit Benny für Krebs, Depressionen und Sonnenschein im Garten bis zum Mückenangriff und Dämmerung zusammenzusitzen. Entstanden ist ein – für mich – schönes und gutes Gespräch. Ja, ich habe das gerade wirklich so geschrieben. Ohne Abwertungen, ohne Verkleinerungen.

https://open.spotify.com/episode/6e3ucMAHcNWsFlpVfVoDyd?si=c7ae2495551d4e79

Nun bleibt die Frage, was ich hier noch machen möchte. Ein neues Design? Könnte ich machen. Einfach alles nochmal neu erfinden und über gute Dinge schreiben. Nein, ich denke nicht. Meinen eigenen Podcast wieder aufleben lassen? Nein, denke ich auch nicht. Da ist zu viel das Gefühl, dass ich eigentlich nichts zu sagen habe. Und wenn doch? Dann weiß ich nicht wie. Jede Woche 30 Minuten Küchengespräche, was ich erlebt habe, welche Fragen ich mir gestellt habe, was mir an Zitaten begegnet ist und ich für mich aufarbeite? Könnte ich machen. Fühlt sich aber komisch an, alleine in der Küche mir etwas zu erzählen. So ist es gerade auch noch mit dem Schreiben. Ich bin sogar so ignorant mit dem Paar Schuhe gewesen, dass ich nicht mal die Termine für Vorträge eingetragen habe. Es gab in diesem Jahr welche. Es wird auch noch welche geben. Die Terminierungen und Absprachen strengen mich oftmals aber an. Manchmal auch mit dem Gefühl: „Hab ich keinen Bock drauf.“ Muss ich aber, wenn ich den Vortrag machen möchte. Und doch würde ich die Zeit gerne anders nutzen.

Zeit hat eine neue Bedeutung bekommen.

Zeit ist etwas, die ich mir für mich mittlerweile nehmen kann und bewusst nehme. Dazu kommt, dass sie auch von außen bestimmt wird, wenn es um meinen Sohn geht. Auch dann, wenn ich mich um meinen Haushalt und alle anfallenden Sachen kümmern muss. Und auch dann, wenn es Termine sind, die ich für und mit meinem Sohn einhalten muss. Das Leben hat sich nach einer gemeinsamen Entscheidung verändert. Eine Entscheidung, die wir als Eltern getroffen haben, damit alle Teile wieder glücklich werden können. Auch das ist ein Prozess, in dem sich alles finden musste. Eine Entscheidung, bei der ich fest damit gerechnet habe, dass es mir komplett die Beine wegreißen und ich so richtig auf die Fresse fallen würde. Es war mir nicht klar, wie ich es schaffen soll, eine Wohnung einzurichten. Es war nur klar, dass der normale Job nicht reichen würde, um eine Wohnung zu finanzieren und noch für meinen Sohn aufzukommen. Auch da musste ich Entscheidungen treffen. Ich möchte das aus Respekt nicht viel weiter ausführen, aber ich kann sagen, dass wir als Eltern alles dafür gegeben haben, dass der jüngste in der Familie keinen Einbruch hat und wir für ihn da sind. Sicher geht das für alle mal auch einen Schritt über die Grenzen. Es hat viel mit Verzicht zu tun. Auch mit Frust, wenn die Freiräume plötzlich über Monate so belegt sind, weil er mehr Nähe braucht. Wichtig ist am Ende: Ich freue mich, dass wir als starke Familie füreinander da sind uns austauschen und unterstützen.

Ich habe für mich gelernt, wie wichtig Zeit wirklich ist. Was auch heißt, dass ich sie nicht immer für andere habe. Einleben in einem neuen Job. Nebenbei einen kleinen Nebenjob machen. Weniger Zeit für eigene Aktivitäten durch Kinderbetreuung, aber mehr qualitativ hochwertige Zeit. Manchmal auch einfach gar nichts machen, um von so einem Alltag abzuschalten. Ich weiß, dass es ein großes Geschenk ist, dass wir uns beide in einem guten Rahmen um unser Kind kümmern können und Termine absprechen. Was Freiraum für beide Seiten schafft.

Die Gefahr in dem allen unterzugehen, war sehr groß. Ich bin es nicht. Ich bin damit und daran gewachsen. Ich weiß, die letzten Jahre haben zu dieser Stabilität beigetragen. Ich weiß, dass es schnell anders sein kann, aber die Mechanismen greifen anders. Ich kann intervenieren. Ich weiß, ich muss nicht mit Sport irgendwohin flüchten, mich ablenken oder regulieren. Ich mache ihn, weil ich ihn machen möchte. Er hat eine andere Bedeutung und einen anderen Stellenwert bekommen. Ich genieße es viel mehr, Zeit mit Freunden und tollen Menschen zu verbringen. Ich mag es, mich herauszufordern und immer neue Sachen auszuprobieren. Ich weiß, mit wem ich meine Erfolge und Niederlagen teilen kann – und auch analysieren. Ich weiß, dass ich nicht alles mitmache und nicht jede Anfrage annehme. Es geht darum, die freie Zeit mit guten Dingen zu füllen und sie dann auch zu sehen. Nicht höher, nicht schneller, nicht weiter.

Dennoch ist es ein Prozess. Noch werde ich diese alten Schuhe hier nicht entsorgen. Es gibt keinen Grund. Vielleicht gibt es immer mal wieder etwas zu berichten. Worüber auch immer. Auch ihr könnt mir gerne berichten. Ich mag es nach wie vor, Erlebnisse und Wege von euch zu lesen. Aber: Ich kann nicht immer antworten. Ich brauche Zeit, um mich damit zu beschäftigen. Die muss ich mir nehmen. Mache ich gerne. Aber dann, wenn ich es kann. Okay?

Freiheit ist das höchste Gut. Manchmal beginnt sie mit dem Tod.

Jetzt hast du es mit dem Lesen schon bis hierher geschafft. Super! Durchhaltevermögen hast du. :) Ich auch. Eigentlich wäre ich schon fertig mit dem Schreiben. Und dann purzeln all die Dinge doch aus dem Kopf. Freiheit. Wie frei sind wir als Mensch eigentlich? Oft gefangen in einer Familie mit einem Umgang, der uns nicht so gefällt. Manchmal auch überaus toxisch ist. Das ist nicht frei, wenn wir uns da immer wieder reinsetzen. Es ist nicht frei, keinen anderen Weg zu finden.

Ich dachte eigentlich, dass ich genug über meine Familie gelernt habe, als mein Vater verstorben ist. Das stimmt nicht. Es war der Kontaktabbruch zu meiner Mutter und das Wissen, dass mir niemand Bescheid geben würde, wenn auch ihr was passiert. Manchmal habe ich mir gewünscht, dass es passiert. Denn so ganz frei war ich dennoch nicht. Ich habe mich immer wieder erwischt, dass ich ihren Namen gegoogelt habe. In der Hoffnung, eine Todesanzeige zu finden. Gefunden habe nicht ich sie. Sie ist aber da. Da ist auch das Gefühl, jetzt wirklich frei von allem zu sein. Auch wenn ich keine körperliche Gewalt erfahren habe, fühlt es sich an, dass ich frei von meinen „Peinigern“ bin. Auch wenn ich meinen Eltern vergeben habe, weil sie für ihre Alkoholkrankheit nichts konnten, war es dennoch immer vergiftet mit emotionaler Erpressung und dem Wissen, dass ich das Problem in der Familie bin. Unabhängig davon habe ich immer irgendwelche Probleme gemacht. Der Unterschied ist nur, dass ich die Verantwortung dafür übernehmen konnte. Was sie dem Rest der „Familie“ erzählt haben? Ist mir egal. Ich kann es mir vorstellen. Das zeigt das Verhalten der angeheirateten Menschen, denn es sind keine Verwandten von meiner Mutter. Es ist vorbei und das ist gut so. Für mich.

In dem Zug haben sich meine Fragen verändert. Für mich. Ist es okay, dass ich keine Trauer empfinde? War es okay, den Brustkrebs meiner Mutter völlig emotionslos hinzunehmen und nicht für sie da zu sein? Ist es okay, dass es mich nicht stört, beide Elternteile nicht mehr zu haben und nicht mehr sprechen zu können? Habe ich meinem Sohn damit etwas verbaut? Die Antworten sind klar: Es ist okay. Und nein, meinem Sohn fehlt nichts.

Mach es dir in deinem Leben schön. Nicht in einem anderen.

Christine Westermann

Und das ist so ziemlich die wichtigste Aussage, die mir seit langem begegnet ist. Es geht nicht darum, irgendwo irgendwem irgendwie zu gefallen. Oder mich in einem Leben anzupassen. Glücklich kann ich nur werden, wenn es in meinem Leben gut ist. Dann ist es auch gut für die Menschen, die ein Teil davon sind. Es gibt Momente, da komme ich vor, als hätte ich eine Midlife Crisis. Ein Mann Anfang 40, der für sich alles nochmal hinterfragt und merkt, dass es im Leben noch mehr gibt, als den vorgefertigten Rahmen. Fragen, was ich in der Zeit alles schon verpasst habe. Gepaart mit dem Gefühl, keine Zeit mehr verschwenden zu wollen. Wie schnell waren 8 Monate rum? Wie schnell ist wieder ein Sommer vorbei? Wie viel Zeit bleibt denn überhaupt noch, das Leben so zu genießen, dass es gut ist? Schlechte Tage dabei zu erleben ist normal, aber … wieviele Sachen muss ich denn machen, die ich eigentlich gar nicht möchte? Keine. Und dabei ist es vielleicht schön zu merken, dass es gar keine „Krise“ ist. Es ist eine Chance. Eine Chance, eben all die Sachen schöner zu machen, die vorher kein Augenmerk hatten.Es ist Zeit, Wünsche zu konkretisieren und umzusetzen. Es ist Zeit, dieses „machen“ wieder auszupacken und nicht nur ewig über etwas zu reden.

Abzusteigen ist völlig okay.

Jahrelang habe ich gejammert, dass ich keine Steigungen und Berge mit dem Rennrad fahren kann. Dieser „running gag“ hat sich manifestiert. Wenn ich mich darüber lustig mache, kann es kein anderer mehr machen. „Der Dicke“ halt. Entweder quäle ich mich kleine Hügelchen hoch, oder wir fahren Gegenwind. Aber beides? Geht nicht. Niemals. Ich wohne nun in einer Region, in der ich keine Berge vor der Haustür habe. Um wirklich Höhenmeter zu machen, habe ich mindestens 25 km Anfahrt. Da wäre also dann das nächste Problem. Wenn ich nur Höhe trainieren möchte, muss ich da erstmal hinkommen. Ich hatte einen heiden Respekt vor dem „Roten Berg“. Gerade, wenn ich es mit anderen fahren würde. Ich kenne die „Dicken Drei“ auch nur von Erzählungen oder Touren, die andere bei Strava hochgeladen haben. Ich selbst? Puh, ja .. nee. Lass mal gut ein. Manchmal zieht mir schon das Hügelchen über die Autobahn den Zahn. Ich wollte es dieses Jahr anders machen. Ich wollte unbedingt den Roten Berg, Wernershöhe und Adenstedter Pass erleben – ja, ihr könnt das googlen. Ist halt nicht der Schwarzwald hier. Und den Ötztaler bekomme ich auch nicht zusammen. Wenn ich es mache, würden da aber genug Höhenmeter stehen. Und dann ist da ja auch immer noch der Wunsch, der seit Jahren in mir brennt: Ich möchte mit dem Rennrad auf den Brocken.

 
 

Es ist passiert. Die beiden wichtigsten Erkenntnisse, die sich auch ins Leben übertragen lassen: Ich muss es in meinem Tempo machen. Nicht das Tempo eines oder einer anderen. Ich bestimme, wie schnell es geht. Naja, mein Körper bestimmt es. Ich darf mich nicht von Bestzeiten und Ansprüchen leiten lassen. Der einzige Anspruch sollte sein: Ich schaffe es. Es ist völlig okay, bei einer zu steilen Steigung abzusteigen. Ich habe mir bei jeder Anhöhe immer gesagt, dass ich es zu Ende fahre. Ich steige nicht ab. Nie. Und wenn ich es im 1. Gang fahren muss. Ich habe nur nicht die Rechnung mit den beiden 14 % Teilen gemacht. Es ist okay, ein Stück schieben zu müssen. Ich habe ja nicht aufgegeben. Es ist wie die Gehpause bei einem Marathon. Pausen mit Eis bei langen Touren sind auch nicht verwerflich. Warum sollte es das jetzt sein? Und so darf es auch mit dem Leben sein. Ich mache die Dinge in meinem Tempo. Ich mache eine Pause, wenn ich sie brauche. Ich mache mal langsamer, wenn es zu schnell wird. Und ich steige auch mal ab, wenn ich etwas noch trainiere oder nicht so gut kann.

Schuhe an oder aus?

Jetzt sitze ich hier im Garten und überlege, wie ich dem Beitrag einen schönen Abschluss geben könnte. Für heute bleibt auf jeden Fall zu sagen: Die Schuhe fühlen sich nicht falsch an. Ich ziehe sie bestimmt öfter mal wieder an. Danke für die vielen Gespräche und Unterstützung aller Art in den letzten Monaten. Danke an die, die Teil meines Lebens sind. Da ich auch nicht frei von Fehlern bin, gab es in der Zeit auch genug Hürden. Entschuldigung, dass ich den ein oder anderen in der Zeit mit meinem Verhalten enttäuscht habe.

 

Dir gefällt der Beitrag? Du liest öfter in meinem Blog? Ich würde mich über einen Dank freuen. Schick mich Kaffee trinken, ein Buch kaufen oder ähnliches.

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8 Kommentare

  1. Moin Markus,
    ich hab gerne gelesen und freue mich riesig für dich, dass du einen guten Weg gefunden hast.
    Der Schuh passt noch, aber etwas anders und das ist doch schön :-)
    LG Aurelia

    1. Liebe Aurelia,
      seitdem ich den Beitrag gestern veröffentlicht habe, scheint der Schuh doch wieder ganz in Ordnung zu sein. Habe ihn heute etwas geputzt und mich um ihn gekümmert. Er ist nicht mehr so wie er war, aber ich werde ihn wohl wieder öfter tragen.

  2. Moin Markus ,auch ich habe Deinen Beitrag sehr gerne gelesen und mich wieder erkannt. Auch bei mir hat sich durch Anwendung dessen was ich in der Therapie gelernt habe die Perspektive auf viele Dinge geändert. Das macht einiges leichter, aber eben auch einiges schwerer…. Aber,es muss mir (uns) gutgehen, dass ist wichtig! Wie ich das schaffe ist MEIN Weg, oder Schuh….
    Danke das es Dich gibt, ob in neuen Radfahrer Schuhen, oder alten ausgelatschten Schlappen!
    LG Maibritt

    1. Liebe Maibritt,
      danke für deine Worte und deine Sicht dazu. Genau das unterschreibe ich so. Jeder Weg ist individuell. Alles ist irgendwie Veränderung. Und das ist gut so.

  3. Hej Markus. Ich habe Deinen Blog immer gerne gelesen und werde es auch weiter tun, wenn Du mal wieder was schreibst.
    Ich folge Dir auch auf Instagram und den Austausch finde ich toll.

  4. Hallo Markus, ich bin gerade sehr verwirrt. Ich kann seit dem Suizidtod meiner Tochter vor 2 Jahren nicht mehr schreiben. Der Tod meiner Eltern machte auch mich ein Stück frei. Ich habe keine Trauer für sie. Sie sind tot und alle meine Fragen werden niemals beantwortet werden. Fragen, die ich ihnen auch nie gestellt hätte, um sie trotz allem zu schützen. Sie hätten es auch nicht verstanden. Seit 2 Jahren male ich, jeden Tag. So bekomme ich meinen Kopf frei von Gedankenkarussell und …gedanken. Ich lebe, weil ich es versprochen habe, weil es noch 2 Menschen gibt, die mich lieben, wie ich bin und weil ich so bin. Ich habe meine Homepage auch noch, aber schreiben oder löschen kann ich nicht. Sei lieb umarmt Heike aus Dresden

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