Mutter(wut)tag …

Da ist er wieder. Der zweite Sonntag im Mai. Muttertag. Der Tag, an dem wir unsere Mutter ehren sollen. Wieder ist es der Tag, an dem ich mich morgens schon unwohl fühle. Ich soll jemanden ehren und besonders schätzen, den ich nicht mehr liebe. Jemanden, zu dem es nur eine Verbindung gibt, weil es der innige Wunsch meiner Großmutter ist. Jemanden, der mir emotional so entfernt ist, dass ich mich kaum für deren Alltag und gesundheitliches Befinden interessiere. Jemand, der nicht erkennt, dass ihr Sohn Bedürfnisse und Wünsche hat. Jemand, der nicht die Regeln für ein vernünftiges Miteinander einhält. Warum muss ich wuterfüllt und voller Gedanken daran sein? Es wühlt mich auf. Wieder ist die Erwartung an mich, dass ich mich zu melden habe oder möglichst direkt mit Blumen vorbeikomme.

Und dann? Tun wir so, als sei alles gut? Ja? Das ist zu einfach! Es ist mir zu scheinheilig. Nein, ich kann und ich will das nicht. Ich will es heute nicht und auch nicht in den nächsten Jahren. Ich will die Erwartung nicht, ich will mich nicht melden müssen. Ich will diese Gefühle nicht mehr! Und warum soll ich mich jemandem verbunden fühlen, die mich nicht mehr kennt? Die sich selbst nicht anstrengt, damit wieder ein Kontakt entsteht? Warum muss ICH diesen Weg suchen? Warum muss ich hintenrum hören, welche Erwartungen an mich gestellt werden? Warum gibt es diese überhaupt?

Liebe Mutter, du hast in all den Gesprächen nichts – rein gar nichts – verstanden. Du weißt nicht mehr wer ich bin, wie ich fühle, was ich brauche. Wusstest du das jemals? Hat dich das jemals wirklich interessiert, oder warst du eher unablässig damit beschäftigt, deine eigenen Bedürfnisse zu befriedigen und dein eigenes, selbst erlebtes Leid zu stillen? Zu kompensieren, was dir in der Kindheit fehlte und was dir die Beziehung nicht gegeben hat? Es geht nicht mehr um Schuld oder Unschuld. Es geht nicht mehr um Vorwürfe. Es geht um eine zerstörte Verbindung zwischen Mutter und Sohn, deren Verbindung du aber mutwillig mit Erwartungen aufrecht erhalten möchtest, die ich niemals erfüllen werde. Ich habe dich nicht mehr lieb, ich liebe dich nicht mehr. Eben, nicht mehr.

Erwarte nicht immer, sondern gib etwas. Interessiere dich ernsthaft, nimm dir Zeit, sei du selbst. Akzeptiere endlich, dass ich erwachsen bin, dass ich meine eigene Familie haben werde, dass ich andere Vorstellungen habe und selbst versuche zu leben. Und erwarte einfach nichts, was du nicht selbst erfüllen kannst.

Wut. Ja, ich habe Wut. Ich hasse die Gefühle, die ich an solchen Tagen habe. Ich bin sauer, dass ich das alles so empfinden muss, dass es mich belastet, dass ich davon nicht frei sein kann. Du hast mich immer noch im Griff, auch wenn du nicht da bist. Du kontrollierst mein Verhalten, auch wenn du es mir nicht direkt sagst. Ich möchte das nicht mehr fühlen müssen. Ich möchte frei davon sein. Ich möchte frei von dir sein, solange wir uns nicht vernünftig begegnen können. Ich bin neidisch auf andere, die eine tolle Familie haben, sich jederzeit an sie wenden können und die Unterstützung als Kind bekommen, die es braucht. Ich bin traurig, dass ich diese Anlaufstelle nicht habe und auch nicht haben werde. Kannst du dir ansatzweise vorstellen wie es ist, sich innig eine Mutter oder einen Vater zu wünschen, die einen einfach in den Arm nehmen, die einfach da sind? Ich erwarte nichts mehr. Ich wünsche mir nur, dass wir gemeinsam leben können. Mit Respekt. Mit Akzeptanz. Nicht mehr, nicht weniger.

Ich möchte einfach leben können und frei sein! Nimm mich ernst!

19 Kommentare

  1. Hallo Markus,
    Claudia und ich waren und sind in der glücklichen Situation Mütter zu haben, die uns nicht nur geliebt haben, sondern immer noch lieben – mit all unseren Fehlern. Sicher ist es zwischen Eltern nicht immer einfach, aber es ist für uns unvorstellbar, dass wir unser Kind nicht lieben würden. Mutter ist der Name für Gott in den Sprachen der KInder der Welt. Als unsere Tochter Sophia geboren war, haben wir in ihren Augen ware Liebe und absolutes Vetratuen gesehen. Die Welt hatte sich verändert. Es tut weh zu lesen, dass eine Mutter ihrem Kind nicht das zukommen läßt, was eigentlich selbstverständlich ist.
    Ich habe Dich als jemanden kennengelernt, der die Fähigkeit hat, Menschen zu berühren, Du hast mir mit meinem Problem mehr geholfen, als Du vielleicht ahnst. Du bist offen, ehrlich, warmherzig und gibst mir das Gefühl, dass ich Dir nicht egal bin – Danke dafür.
    Deine Mutter sieht nicht, wie wertvoll Du bist.

    1. Hallo Knud,
      nein, ich bin mir manchmal nicht bewusst, was ich für ein Mensch bin. Dazu seh ich eben noch viel zu oft meine Fehler und bin unzufrieden mit mir. Manchmal blitzt durch, was ich mit Worten erreichen kann, doch damit bin ich auch nicht glücklich. Ich freu mich, dass du aus “meiner Geschichte” einen Weg für dich gefunden hast! Bleib so, bleib am Ball! Schön, dich bzw euch zu kennen.

  2. Oh, darf ich den Text meiner Mutter schicken??? Du sprichst mir aus der Seele!!! Einfach mal in den Arm genommen werden… Erwartungen, dieman selbst nicht erfüllt… Ich versteh dich!!!

    1. Ja, warum nicht? (Solange du nicht sagst, dass ich ihn deiner Mutter geschrieben habe. :) ) Sinnvoller ist es aber, wenn du deine Gefühle dazu selbst in Worte fasst und auch so mit deinen Gedanken aufschreibst. Vielleicht ist da ja noch mehr, was raus möchte.

  3. Ich bin immer wieder überrascht, wie es möglich sein kann, dass Menschen, die sich noch nie vorher gesehen haben, dieselben Gedanken und Gefühle haben können … ich finde mich in jedem deiner Texte wieder, was die Gefühle deinen Eltern und dir selbst gegenüber angeht.

    Auch ich mache gerade eine Schematherapie, gerate da aber immer wieder an meine Grenzen, weil ich mich nicht darauf einlassen kann. Es gelingt mir nicht, als heutige Erwachsene zu meiner Mutter oder meinem damaligen Ich zu sprechen. Ist allerdings auch erst meine zweite Sitzung in der Art gewesen. Ging dir das am Anfang auch so?
    Ich wünsche dir von Herzen, dass du einen Weg findest, die Erwartungen, die du an dich stellst und die an dich gestellt wurden, hinter dir zu lassen und Wege zu dir selbst findest.

    Alles Liebe
    Nowhere Girl

  4. Danke für diesen bewegenden Artikel. Gerade heute am Muttertag, der mich sonst immer recht kalt ließ, fanden sich in meiner Twitter-Timeline allerhand Dankesworte an Mütter, oder Wünsche von Müttern. Und ich selbst empfinde meiner Mutter gegenüber nichts. Genau, wie Du es schreibst – keine Liebe. Nicht einmal mehr Sehnsucht. Aber dass das so ist, macht mich schon traurig.

    Ich finde es so schwer, mit diesem Zerrbild der allerheiligsten Mutter zu brechen. Dadurch, dass jemand ein Kind auf die Welt bringt, wird er noch nicht automatisch zu einem Menschen, der diesem Kind gut tut oder es auch nur tatsächlich sieht. Das zu erkennen ist schmerzhaft. Man neigt eben dazu, sich selbst als falsch zu betrachten und die eigenen Eltern, besonders die Mütter, zu idealisieren.

    Ich find’s mutig, dass Du eine eigene Familie hast und Deinen eigenen Weg gehst. Als jemand, der ebenfalls mit Depressionen kämpft, kenne ich das Gefühl (zu) gut, ständig falsch in dieser Welt zu sein. Um so stärker dieser Schritt.

    Alles Liebe,

    Sturmfrau

  5. Danke gerade heute für diesen tollen Text … Er spricht genau das aus, was ich empfinde… Ob es darum geht, einfach mal in die Arme genommen zu werden und und und …

    Gerade an solchen Tagen bin ich traurig, dass ich nicht eine Mutter habe, die mich versteht, die mich unterstützt, die für mich da war/ist und die ich wirklich ehren könnte …

    Ich versuche zwar, den Tag mit Takt zu verbringen, große Geschenke gibt es bei uns eh nicht..

    Danke auch dafür, dass es Menschen gibt, die heute ähnlich denken … Die eine ähnliche (vielleicht sogar mehr) Lebensgeschichte haben, wir ich …

  6. Mutter sein: Welche Erwartungen haben Kinder von ihren Eltern? Sollen sie Übermenschen sein und sowohl die Existenz sichern aber ohne danach müde zu sein! Sollen sie völlig selbstlos nach aufreibender Arbeit das oder die Kinder befragen, ihre Kümmernisse aufspüren, auch wenn die Kinder sich lieber zurückziehen? Ist es denn nicht Respekt vor dem Kind, wenn man es auch so nimmt, wie es sich zeigt?
    Wer sind denn Kinder, dass sie sich anmaßen, ihren Eltern als Richter gegenüberzustehen und sie zu verurteilen? Viele Episoden, die Kinder als kränkend oder verletzend empfunden haben, kennen die Eltern gar nicht, weil die Kinder sie nie angesprochen haben!
    Eltern werden unfair behandelt und fühlen sich von den eigenen Kindern verraten. Auch in ihrem Blogg werfen Sie Ihren Eltern vor, nicht zu versuchen, mit Ihnen Kontakt zu halten. Andererseits verbitten Sie sich, dass Ihre Eltern an Ihrem Leben teilhaben dürfen. Das soll die Rache wofür sein?!
    Kann man seinen Eltern vorwerfen, dass sie, vielleicht auch wegen eigener Traumata, so sind, wie sie nun mal sind? Ich war glücklich bei jeder Geburt meiner drei Töchter und ich habe versucht, sie selbstbewusst und glücklich zu machen. (Sie sind selbstbewusst geworden, so sehr, dass sie sehr erfolgreich im Beruf sind, sich ehrenamtlich engagieren, eine eigene Familie haben aber von ihren Eltern nichts wissen wollen!!) Es ist doch verständlich, dass Eltern auch Fehler gemacht habe und das tut mir auch leid! Aber diese Fehler kann man nicht zurückdrehen, man könnte aber darüber mit seinen Kindern reden, wenn sie es denn wollen. Es könnte zu spät werden, nicht nur, weil man Krebs bekommt, sondern weil man als Eltern zu müde geworden ist. Jahre langes Grübeln, was schief gelaufen sein könnte, ist erschöpfend.

    1. Hallo “Emma” …
      Danke für den kritischen Kommentar. Ich freue mich sogar, mal “die andere Seite” zu lesen. Ich möchte Mütter oder Eltern generell nicht in einem schlechtes Licht stellen, aber ich – und da kann ich nur von mir sprechen – werde über meine solange so denken, solange sie nicht die Verantwortung für manche Teilbereiche übernehmen. Als Beispiel am Rande: Wer Alkohol trinkt und dort krank wird, muss auch die Versntwortung dafür tragen. Und ja, Eltern sollten sich da auch dem Gespräch stellen und nicht von vornherein alles totreden, Vorwürfe machen und dann noch erwarten. Dazu kommt, in welchem Alter des Kindes das alles gelaufen ist. Ich als Kind muss mir keine Vorwürfe mehr machen, ich habe mehr als oft genug versucht das Gespräch zu suchen. Mit dem Ergebnis, dass ich immer als “Schuldiger” rausgegangen bin. Ich werde das so tragen können, aber mit dem Ergebnis, dass sie nicht alles so erfahren, wie sie es haben wollen. Das ist keine Rache, das ist einfach die Konsequenz aus deren Verhalten. Und so sind die Fronten verhärtet. Unterschwellig. Und warten nur darauf, wieder aufzubrechen. Beide Seiten müssen für eine Verbesserung sorgen, nicht nur eine.

      1. Ich habe 15 Seiten geschrieben, um meiner Tochter zu erklären oder nachzufragen, was so verletzend gewesen ist. Ihre Antwort war, “das würde ich sowieso nicht lesen”. Persönlichen Kontakt haben wir schon seit 17 Jahren nicht mehr, sondern nur noch E-Mail-Austausch, der nun aber auch beendet ist. Wie gesagt, einerseits sollen Eltern die Verantwortung für Fehler übernehmen,(welche?) andererseits wollen die Kinder gar nicht wissen, wie es zu Fehlern kommen konnte! Warum haben Ihre Eltern sich dem Alkohol hingegeben? Bestimmt nicht, um Ihnen zu schaden!
        Bis zum Kontaktabbruch hatten wir keine Ahnung, dass uns etwas vorgeworfen wurde. Nach dem abgeschlossenen Studium hat sich unsere Tochter “abgeseilt”! Sie hat sich alles genommen, was sie von uns brauchen konnte, besonders das Materielle und dann gesagt, dass wir mit ihrem Leben überhaupt nichts zu tun hätten, es sei alles ihre eigene Leistung!!!
        Wenn wir Alkoholiker gewesen wären, unsere Kinder vom Fernseher hätten erziehen lassen oder auch keinerlei persönlichen Umgang mit ihnen gehabt hätten, könnte ich es verstehen. Es war aber ganz anders und dadurch, dass unsere Tochter genau in dem Gebiet beruflich tätig ist, das wir ständig in der Familie pflegten, können wir eigentlich erkennen, dass es nicht so falsch sein konnte….Liegt es vielleicht daran, dass man sich als “Kind” schämt, seinen Eltern mal “Danke” zu sagen und dies unter allen Umständen vermeiden will?
        Ich bin selbst in schwierigen Zeiten groß geworden. Da gab es in den ersten 10 Jahren Prügel von beiden Eltern, wir haben unser Zuhause verloren etc. Trotzdem würde ich nie auf die Idee kommen, meinen Eltern Vorwürfe zu machen! Auch sie waren in ihrer Zeit geprägt worden. Trotzdem bin ich mir sicher, das sie wirklich nur das Beste für uns wollten, genau wie wir es für unsere Kinder wollten!
        Alle Freizeitaktivitäten haben sich unsere Kinder selbst ausgesucht und erfolgreich betrieben. Wir haben sie darin unterstützt und auch daran teilgehabt. (Nicht dazu gezwungen!!) Andere Kinder wurden in keiner Weise gefördert und sind jetzt eben Bäckereifachverkäuferin. Unsere hat ein Gymnasium besucht und studiert.
        Von klein auf, habe ich neben meinem Beruf auch Verantwortung in der Elternpflegschaft übernommen, d.h. ich habe mich für ihr Leben interessiert und ihre Interessen vertreten, bis zum Abitur. (Das konnte ich nur, weil wir intensiv geredet haben, besonders beim Kochen und gemeinsamen Essen!)
        Ich finde es sehr überheblich, Eltern etwas vorzuwerfen. Warum sagt man nicht, wenn etwas schief gelaufen ist, dass man darüber traurig ist oder sauer? Warum erwartet man von Eltern in dieser Generation, dass sie wie Gott allwissend sein sollen? Weil wir aber nur Menschen sind, scheinen sich unsere Kinder wie Götter zu fühlen und schon mal das jüngste Gericht abhalten zu können, uns natürlich in die ewige Verdammnis schicken!!!
        Ich kenne inzwischen viele Familien, die seit Jahren um ihre lebenden Kinder trauern. Alle Geschwister und auch die Verwandtschaft trauert ebenfalls und die einst glückliche und vergnügte Familie ist schmerzhaft zerstört. Es ist eben auch unser Leben, davon hat man bekanntlich nur eins, das einfach von außen terrorisiert wird. Mir kommt es vor, wie ein Selbstmordanschlag, bei dem die Eltern “verrecken” sollen! Wie bringt man seinen eigenen Kindern eigentlich bei, dass die Großeltern zwar leben, aber nicht erwünscht sind? Welche Wurzeln sie selbst haben?

        1. Ich kann deine Seite absolut verstehen, gerade wenn man das Gefühl hat, dass nichts schief gelaufen ist und der Abbruch so extrem ist. Das würde ich auch nicht verstehen können. Als Sohn nicht und auch sicher nicht als jetzt Vater. Ich glaube aber auch, dass wir die “Geschichten” nicht vermischen dürfen. Wenn du andere Beiträge über dieses Thema bei mir gelesen hast, dann weißt du auch, dass ich mehrmals versucht habe, mit meinen Eltern darüber zu reden, was mich verletzt hat und mich heute noch so prägt. Und warum ich oftmals kein großes Interesse an dem Kontakt habe. (Davon abgesehen haben wir im Moment regelmäßigen Kontakt, nur nicht so, wie sie es haben wollen.) Ich habe oft das persönliche Gespräch gesucht und in der Ich-Form geredet. Über meine Gefühle, Gedanken und Empfindungen. Ich habe mehrere Briefe geschrieben und auch betont, dass ich ihnen keinen Vorwurf mache. Ich wollte ihnen damit zeigen, wie ich alles erlebt habe und wie sehr es mich beeinflusst hat. Und genau damit habe ich ihnen als Sohn oft die Möglichkeit für ein vernünftiges Gespräch gegeben. Sie sind nun mal meine Eltern und ja, sie müssen in meinen Augen die Verantwortung dafür übernehmen, dass sie über Jahre gesoffen haben und sich eben nicht um mich gekümmert haben. Ich kann ja auch die Verantwortung dafür übernehmen, dass ich daraus resultierend nicht der Mustersohn war und versucht habe über Umwege Aufmerksamkeit zu bekommen. (Biste gut = keine Aufmerksamkeit. Biste schlecht = wirste angemeckert = Aufmerksamkeit.) Sie hatten also die Chance für diese Gespräche, für Ehrlichkeit, für Reflektion. Und das einzige was kam waren Vorwürfe. Ich wäre daran Schuld, dass meine Mutter getrunken hat. (Am Rande: Kann ich das als 6 Monate altes Kind schon sein, wo sie das erste Mal in der Abhängigkeit war? Oder waren es vielleicht doch andere Gründe? Das ist zu einfach, so eine Aussage zu treffen – die mich im übrigen sehr verletzt.) Ich möchte auch nicht einfach alles akzeptieren, was in meiner Jugend gewesen ist. Ich richte nicht über sie, aber ich darf sehr wohl verletzt sein. Und ich darf auch wütend sein. Natürlich haben sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten versucht, für mich dazusein. Geht das, wenn ich als 14 jähriger zu Hause einen Anruf bekomme und meine nicht mehr alleine gehfähige, besoffene Mutter aus der Kneipe abholen muss, während mein Vater noch im Garten ist und da sein Bier trinkt? Das ist nur mal ein kleiner Ausschnitt. In dem Alter bin ich selbst noch hilfebedürftig.

          Ich möchte mit dem Text auch nicht sagen, dass alles schlecht war oder ist. Auch das ist zu einfach. Wir begegnen uns nur nicht auf Augenhöhe. Und davon ab möchte ich den Kontakt ja. Nur ohne Erwartungen. Ich bin erwachsen, werde 35, habe eine Frau, einen Sohn. Ich bin nicht mehr in der Abhängigkeit meiner Eltern. Wir könnten uns ohne Vorurteile an den Tisch setzen und reden. Die Möglichkeiten haben sie. Wenn die Erwartungen nicht wären. Sie wissen, dass ich nicht immer einlade. Ich habe oft betont, dass ich mir auch wünsche, dass ein Treffen von ihnen ausgeht. Es kann so einfach sein: “Hallo, habt ihr dann und dann was vor? Sollen wir mal rumkommen? Wollt ihr in den Garten kommen?” Das fühlt sich sicher auch für mich anders an, als wenn ich das immer machen muss. Muss ich das überhaupt als “Kind”? Warum muss oder soll ich mich auf die Wünsche meiner Eltern einlassen? Kann sowas nicht auf Gegenseitig beruhen? Auch wenn sie beide ihre Erlebnisse haben, anders aufgewachsen sind, andere Vorstellungen haben, können sie nicht einfach nur verlangen.

          Und all das, was hier im Blog auftaucht, wissen sie. Und weil sei eben keine Gespräche geführt haben, nur Vorwürfe machen und immer noch von mir erwarten, erwarten, erwarten, kann und darf ich auch noch wütend sein. Sie waren für mich gute Eltern, so gut es eben ging.

  7. Ja, das kann ich verstehen. Du bist jetzt erwachsen und willst nicht immer Erwartungen erfüllen. Warum kommen Eltern nicht darauf, selbst mal die Initiative zu ergreifen, z:B. eine Einladung aussprechen?
    In einem anderen Blog hast Du Dich beschwert, dass sie einfach anrufen und nach dem Enkel fragen, oder einfach schon mal ins Krankenhaus gefahren sind, obwohl Du gesagt hast, dass Du Dich meldest! Vielleicht hast Du ihnen damals so die Leviten gelesen, dass sie sich nicht mehr trauen, die Initiative zu ergreifen? – Ich rufe meine Kinder immer erst an, wenn ich weiß, dass sie ausgeschlafen haben, kein Wochenende durch meinen Anruf verdorben wird oder ich bestimmt nicht störe.
    Meine Schwiegermutter hat nämlich immer gerade dann angerufen, wenn es bei uns gerade so gemütlich war, oder wir Mittagsschläfchen machten. Ihren Tonn: “Naaaa, wie geht es euch?” werde ich nie vergessen und ich habe es gehasst! Deshalb mache ich es bei meinen Töchtern (die ich auch noch habe) nicht so. Ich warte lieber ab, ob sie die Zeit finden und dann auch Lust haben, mit mir zu sprechen.
    Eine meiner Töchter lässt mich ganz besonders an ihrem Leben teilhaben und mich immer begeistert angerufen, wenn sie auf Reisen war. Sie “nahm mich immer mit”, wenn sie etwas erlebte oder sie von ihren Kindern erzählen wollte. Das fand und find ich wunderbar und ich bin ganz besonders dankbar, dass ich einen Platz in ihrem Leben haben darf!
    Mit meiner anderen Tochter habe ich weniger Kontakt, aber auch sie bezieht mich ein. Mit ihr verabrede ich mich, wann wir telefonieren können. Das Telefonat dauert dann meist mindestens eine Stunde. Sie hat mir allerdings gesagt, dass sie es nicht möchte, dass ich immer nach ihrer großen Schwester frage und wir dann immer die Gespräche führen, die ich eigentlich mit der führen müsste. Daran halte ich mich seit zehn Jahren.
    Ich muss ein bisschen lächeln, dass ein Sohn das Gefühl hat, dass seine Eltern immer “erwarten, erwarten, erwarten”. Als meine Kinder alt genug waren, habe ich immer gesagt, dass sie immer nur nehmen, nehmen ,nehmen! Das hat mich wütend gemacht, weil sie meiner Meinung auch mal hätten “geben” können. Z.B. hätten sie im Haushalt helfen können. Wenn sie selbst nicht darauf kommen, was hilfreich wäre, hätten sie ja fragen können, ob sie mir irgendwie helfen könnten. Das geschah aber nie!
    Jedenfalls fand ich es gut, dass wir beide uns geschrieben haben. Ich wünsche Dir und Deiner Familie alles Gute und Geduld mit Deinen Alten. Vielleicht lernen sie es doch noch, sich so zu verhalten, wie Du es Dir wünscht.
    Ich wollte einfach mal darstellen, wie es ist, als Eltern verstoßen zu werden ohne sich rechtfertigen oder erklären oder nachfragen zu können!
    Zukünftig werde ich mich aber von diesem Blog verabschieden. Es war interessant, hilft mir aber wenig.
    PS: natürlich hat ein sechsmonatiges Baby keine Schuld, wenn die Mutter Alkoholikerin wird!!! Aber es gibt Schwangerschaftsdepressionen. Frauen fühlen sich total überfordert und sind verzweifelt. Neuerdings bereuen ja auch viele Frauen, dass sie überhaupt Mutter geworden sind. Vielleicht ging es Deiner Mutter auch so. Du hast aber daran überhaupt keine Schuld, das ist doch klar!!!! Ernsthaft, Kinder können nicht entscheiden, ob und wo sie ins Leben treten. Allerdings steckt in ihnen viel, was in der ganzen familiären Vergangenheit stattgefunden hat. Kennst Du Hellinger?

    1. Emma, ich finde es problematisch, dass Du verallgemeinerst. Jeder hat seine eigene Geschichte, und ich finde, es muss auch erlaubt sein, die Eltern zu kritisieren, ohne dafür in die Ecke “undankbares Kind” gestellt zu werden. Es ist weder die Pflicht der Eltern, sich für ihre Kinder vollkommen aufzuopfern (oft schadet das sogar den Kindern), noch ist es die Pflicht der Kinder, den Eltern dankbar zu sein für etwas, für das niemand irgendwem dankbar wäre. Ich hatte ja in meinem ersten Kommentar schon geschrieben, dass das Haben von Kindern Menschen noch nicht zu besseren Menschen macht. So lange man nicht in den Schuhen des anderen gegangen ist, steht einem auch kein Urteil darüber zu.

      Ich habe seit nunmehr sieben Jahren keinen Kontakt mehr zu meinen Eltern, und zwar nicht, weil ich sie bestrafen möchte oder weil ich von ihnen noch immer etwas erwarte, das sie nicht geben können. Mir ist bewusst, dass sie Menschen mit einer eigenen Geschichte sind, die vielleicht nicht leisten konnten und/oder wollten, was ich als Kind gebraucht hätte. Es gehört für mich persönlich aber auch dazu, zu realisieren, wann mir eine Beziehung mehr schadet, als dass sie gut für mich ist. Dann ist es doch auch wichtig, dass respektiert wird, wenn ich mich von Menschen trenne, die mir weh tun. Ganz gleich, ob das meine Eltern sind oder nicht.

      Sie räumen den Kindern sehr viel Macht ein, wenn Sie meinen, sie könnten Sie (und Eltern generell) in die ewige Verdammnis schicken. Ist denn Kritik bereits Verdammnis? Nur dann, wenn man sich als Elternteil vollkommen über die Elternschaft definiert und deshalb vollkommen vom Gelingen der “Unternehmung Kind” abhängig macht. Was ist so schwer daran, Kritik auch mal auszuhalten? Das wäre erwachsen.

      Ich bin der Auffassung, dass Kinder allein schon durch ihr Angewiesensein auf ein funktionierendes Elternhaus weit über ihre Grenzen hinaus gehen, um dieses zu erhalten. Auch um den Preis der Selbstverleugnung. Wenn sich ein Kind zur Kritik durchringt, dann passiert das häufig (wenn natürlich auch nicht immer) nach langem inneren Kampf. Wir alle hätten doch gern eine glückliche Kindheit – so sehr, dass wir sie uns im Zweifel auch vehement einreden.

      Manche Erlebnisse und Erfahrungen gehen weit tiefer als um Helfen im Haushalt oder das Ermöglichen von Hobbys. Wenn ich Respekt aufbringe für die Lebensgeschichte meiner Eltern und ihre Unfähigkeiten und blinden Flecke, dann erwarte ich auch, dass sie begreifen, mein Erleben und Erfahren meiner Kindheit war häufig schmerzhaft und sie schadeten mir mit ihrem Verhalten. Da mag die elterliche Selbstwahrnehmung oder die Absicht noch so positiv gewesen sein. So lange man darüber aber nicht sprechen *darf*, weil sich die Eltern als unantastbar erleben, ist ein Dialog nicht wirklich möglich.

      (Hellinger betrachte ich übrigens äußerst kritisch, aber das dürfte Sie wohl kaum verwundern.)

      1. Sturmfrau, das liest sich schwer, was Du da schreibst! Eltern werden doch generell kritisiert, speziell in der Pubertät, also das können sie aushalten! Ja, man kann Eltern kritisieren und ist natürlich deswegen kein “undankbares Kind”! Und das mit der Kindheit hört ja auch mit 18 Jahren auf, also ab dann ist man als Erwachsener auf Augenhöhe mit seinen Eltern. Die Eltern zahlen zwar noch, der neue Erwachsene kann aber seine Entscheidungen selbst treffen, so ist das jedenfalls bei uns gewesen.
        Deine Eltern liebe Sturmfrau, können heute nicht das wieder gut machen, was sie in Deiner Kindheit versäumt haben, warum muss man dann den Kontakt abbrechen?

        Mit Fremden, Berufskollegen oder Nachbarn hat man doch auch die Möglichkeit, sein Unbehagen zum Ausdruck zu bringen, wenn etwas “falsch” formuliert oder gedankenlos geäußert wurde. Warum kann man das nicht mit seinen Eltern?-
        Bei uns waren die Kinder nicht unsere einzige Lebensaufgabe, wir haben beide gearbeitet, damit wir trotz unserer drei Kindern mit ihnen ein angenehmes Leben führen konnten. (Also wir definierten uns nicht über die Kinder!) Wir haben auch nicht erwartet, dass sie irgendeine “Laufbahn” einschlagen oder besondere Leistungen erbringen, damit wir sie “gnädig lieben”, sondern wir waren verliebt in sie und wollten diesen “Wunder-Kindern” die Welt zeigen, ihnen alles ermöglichen, was sie erreichen wollten. Wir haben viel gelacht (nicht ausgelacht!!) und unternommen.
        Wenn man die Sorgen der ersten 18 Jahre und die Verantwortung getragen hat, möchte man am Ende erleichtert sagen können: Ist alles gut gegangen!
        Leider kommt dann plötzlich nach weiteren 10 Jahren der Spruch: “mit meinem Leben habt ihr nichts zu tun, das ist alles meine eigene Leistung!” Nach einigen weiteren Jahren kommt dann ein Brief voller Vorwürfe und wenn ich darauf reagieren will, sind das nur “Ausreden” ohne dass meine Tochter sie überhaupt lesen will.
        Das ist einfach eine unbeschreibliche Situation! Ich habe versucht, mir diese Lage zu erklären und bin dabei auf Hellinger gestoßen. Nicht, dass ich da alles verinnerlicht habe, aber es hat mir manchmal eine Erklärung angeboten, woher das Verhalten meiner Tochter kommen könnte. Tatsächlich gibt es in unserer Familiengeschichte vergleichbare Fälle. Aber seit dem ich meine Bestürzung und Trauer verarbeitet habe, habe ich nichts mehr dazu gelesen. Es nützt ja sowieso nichts!

        1. Ich finde aber auch, dass man das nicht verallgemeinern kann. Jede Geschichte ist anders.

          Meine Eltern haben sich scheiden lassen, als ich noch im Kindergarten war und danach hatte ich Besuchswochenenden bei meinem Vater, die einfach die Hölle waren.
          Also wirklich die Hölle. Das schlimmste, das man sich vorstellen kann.
          Nachdem meine Mama dann das alleinige Sorgerecht hatt, hab ich den Kontakt zu ihm ganz abgebrochen.
          Er hat schreibt mir zwar immer wieder, aber ich hab nie geantwortet.
          Es ist mir schlichtweg unmöglich zu antworten.
          Es war auch nicht so, dass er sich seines handelns nicht bewusst war, mein älterer Bruder wurde wie sein Gott behandelt und nur ich wie scheiße.

          Emma, bei dir ist es vielleicht so, dass es an deiner Tochter liegt und ich glaub dir auch, dass du eine tolle Mutter bist.
          Nur liegt es bei anderen nun mal an den Eltern und nicht am Kind.

          Und man kann es nicht vergleichen. Das mit mir und meinem Vater ist etwas anderes, als mit dir und deiner Tochter.
          Ich wünsch dir alles beste & dass es doch irgendwann zu einer Annäherung kommt :)

  8. Hallo,
    ich habe den Text gelesen und mir liefen die Tränen. Soviel Leid in diesen Worten, das ich mit jeder Faser meines Herzens mit fühle. Das Verhältnis zu meiner Mutter ist auf dem gleichen Level, wobei man da nicht von einem Verhältnis sprechen kann. Für sie war ich schon immer anders und nicht liebenswert. Jeder Versuch von meiner Seite mit ihr ins Reine zu kommen, scheiterten sofort und endeten in Unverständnis und Schmerz. Nun bin ich an dem Punkt an dem ich aufgebe ihr in irgendeiner Weise „gefällig“ zu sein. Ich habe lange genug um etwas Liebe von ihr gekämpft.
    Danke Herr Bock für diese Zeilen, diese machen mir klar wo ich mit meiner Mutter gerade stehe. DANKE

  9. Ich habe nur eine Frage Emma.
    Wieso sollte man Kontakt mit Personen halten, die einen psychisch fast vernichtet hätten?
    Nur weil es „die Mutter“ ist?
    Für viele bedeutet dieser Kontakt nur Leid, weitere Traumata und unerträgliche Belastung.

  10. Thema Eltern und Kinder:
    Mein Sohn ist 18. Seine Mutter hat ihn bis er zehn war quasi alleine erzogen. Ich war zuwenig für ihn da. Seit er 10 ist haben wir regelmäßigen Kontakt und seit er 14 ist lebt er bei mir. Grundsätzlich denke ich können Eltern gar nicht alles richtig machen. Sie machen mehr oder weniger große Fehler. Das sollte man sich bewußt machen. Am besten bevor einem Kinder Vorwürfe machen bzw. Schildern was sie als negativ empfunden haben. Eltern sein ist die größte Herausforderung für einen Menschen.
    Wo setze ich Grenzen? Wo braucht mein Kind Freiheit? Was ist gesund für mein Kind? Wie gehe ich mit meinen Bedürfnissen um? Was ist die beste Schue für mein Kind? Wird mein Kind erfolgreich sein oder arm? Schaden Medien oder nützen sie, in welcher Dosis? Meine Eltern haben mit uns Kindern gesprochen. Wie geht es Dir, was findest du gut, was findest du nicht gut. Familienkonferenz nannte sich das. Wir haben sogar mal eine Familientherapie gemacht, ich weiß nicht mehr was das Problem war. Ich denke was elementar ist: Eltern sollten die Empfindungen der Kinder anerkennen, sehen und wahrnehmen. Ok, so hast du das erlebt, das war sicher schwer für dich. Wenn sofort Abgewehrt wird und relativiert, wenn sich verteidigt wird und gar, das ging gar nicht anders weil du so ein schwieriges Kind warst, kommt. Dann wird’s schwierig.
    Eltern tragen die Verabtwortung. Bums aus. Kinder haben keine Verantwortung. Mit zunehmendem Alter kann man ihnen Verantwortung übertragen. Über ihr Zimmer, ihr Taschengeld etc. Aber wie es zwischen Eltern und Kindern läuft dafür tragen die Eltern die Verantwortung. Wer nix macht macht nix falsch. Wer Verantwortung übernimmt macht Fehler. Eltern versuchen mit aller Anstrengung gute Eltern zu sein und müssen scheitern, also an dem eigenen Anspruch. Kinder brauchen keine perfekten Eltern, sondern wohlwollende, wahrnehmende Eltern, die sich aber auch über eigene Defizite bewusst sind. Die Kinder frei lassen, keine Erwartungen mehr zu haben ist hilfreich. Ich glaube Kinder wollen keine Entschuldigung von Eltern, aber die Anerkennung ihres Erlebens der Kindheit. Wer Verständnis erfährt, kann auch Verständnis aufbringen. Aber auch hier sind die Eltern zuerst dran. Deswegen ist es wichtig auch sich selbst gegenüber verständnisvoll zu sein als Eltern. Sich bewusst zu machen, es ist unmöglich keine Fehler zu machen und es ist ok. Dann kann man sich gegenseitig verzeihen, das ist die Vorraussetzung dafür als Erwachsene und trotzdem als Eltern und Kinder eine respekt- und liebevolle Beziehung zu führen.
    Peace.

    1. Lieber Wolf,

      ich danke dir für diesen wertvollen Kommentar. Der sagt alles auf den Punkt aus. Heute, ein paar Jahre später und selbst als Vater, sehe ich die Situation mit und zu meinen Eltern anders – auch wenn wir jetzt den kompletten Bruch haben. Das grundsätzliche Problem ist und war, dass sie für ihr Verhalten nie die Verantwortung übernommen haben. Eben weil sie fehlerfrei bleiben wollten. “Wir haben doch alles für dich getan!” Ja, das mag stimmen, aber es gab auch genauso viel Negatives. Als Vater sollte ich zu meinen Fehlern stehen können. Ich weiß, ich werde mit meinem Sohn nicht alles richtig machen. Ich werde nicht in die Zukunft gucken können. Ich werde ihn nur begleiten können und ihm die Welt zeigen. Sollten wir mal in die Situation kommen, dass er unzufrieden mit der Kindheit ist, dann werde ich mich davor nicht verschließen. Im Gegenteil. Ich kann ihm die offenen Gespräche anbieten und ihn respektieren. Mehr braucht es normal auch nicht.

      Grüße!

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